Öffnungszeiten + Eintrittspreise

Jeden 2. Dienstag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr. Sowie nach Vereinbarung.

 

Zu besonderen Anlässen/Veranstaltungen (lt. Werbung bzw. rechtzeitiger Information) und über tel. Rücksprache.

 

Der Eintritt ist kostenfrei (Eine kleine Spende ist gern gesehen).

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Geschichte der Rehfelder Dörfer

Logo RehfeldeAllgemeines:

 

Rehfelde, Werder und Zinndorf – märkische Dörfer, gelegen auf der Barnimplatte zwischen Schorfheide und Spree sowie der Oder und Berlin – sind uralte Angerdörfer, entstanden im 13. Jahrhundert.


Das lebens- und liebenswerte Heimatgebiet – geprägt durch die Eiszeit – liegt am Zinndorfer Mühlenfließ und zwischen den Eiszeitrinnen der Stöbber (Rotes Luch) und des Strausberger Annafließ.

siehe auch Mühlengeschichte


Findlinge und Feldsteine – ein Markenzeichen der Region – prägten und prägen immer noch die wesentlichen Bauten (Dorfkirchen), Bauerngehöfte und Straßen unserer Dörfer.

 

Erntefest Zinndorf um 1950

Die von Slawen (Sprewanen) gegründeten drei Dörfer wurden um 1220 durch die Wettiner neu besiedelt und um 1230 dem Zisterzienserkloster Zinna zugesprochen. Die Herrschaft der Mönche dauerte bis zur Reformation um 1550.


Die erste urkundliche Erwähnung von Rehfelde findet sich bereits 1247 – von Werder 1309 und von Zinndorf 1375.

 

Zeit der Reformation.

 

Die Rehfelder Dörfer sind in ihrer Geschichte vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.

 

 

Postkarte Werder 1900

Bedeutende ortsbildende Ereignisse waren:
  • der 1874 an der Ostbahnstrecke eröffnete Bahnhof und die daraufhin folgende Entstehung eines großen Siedlungsgebietes mit Handwerk, Gewerbe und Industriebetrieben
  • die nach 1945 durchgeführte Bodenreform, die vorrangig den Vertriebenen Kleinbauern aus den ehemaligen Ostgebieten Deutschlands, wieder eine Perspektive, Haus und Hof bescherten (Neubauernsiedlungen in allen drei Dörfern)
  • der Aufschwung der Landwirtschaft nach der Kollektivierung 1960, der Rehfelde zum bedeutendsten landwirtschaftlich geprägtem Zentrum im ehemaligen Kreis Strausberg machte
  • 1990, das Jahr der politischen Wende, in dem durch die „Breul-Treuhand“ eine rasante Deindustriealisierung in Rehfelde stattfand und viele Hunderte Bürger ihre Arbeit verloren,

Ansichtskarte um 1960

  • ab 1995, als sich Rehfelde allmählich vom Zusammenbruch erholte, auf ihre günstige Infrastruktur (stündlich Zug mit 20 Min. Fahrzeit nach Berlin – ideal für Pendler) setzte und neue Wohnsiedlungen entstanden

  • 2003 – als im Jahr der Gemeindegebietsreform die ca. 400-Bürger-Dörfer Werder und Zinndorf, Bestandteil der Gemeinde Rehfelde wurden

  • 2004 – das Jahr des Beginns der touristischen Entwicklung in der Gemeinde mit dem Leitmotiv „Rehfelde – das grüne Tor zur Märkischen Schweiz“


Im Juni 2015 hatte Rehfelde 4.724 Einwohner

 

 

Kultur- und Naturdenkmale in den Rehfelder Dörfern:

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