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Die Zeit und das Erbe der Zisterziensermönche

Die Region im Süden des Niederbarnim ist steinreich. Auf Schritt und Tritt begegnet man alte Bauten aus behauenen Findlingen. Uralte Kirchen aus dem Mittelalter mit ihren Türmen bestimmen die Silhouette der Dörfer. Bauherren und Baumeister des 13. und 14. Jahrhunderts haben in dieser oft kargen Gegend mit viel Tatendrang und Unsummen von Mitteln diese Bauwerke errichtet.

Einen Grundstein dieser Erfolgsgeschichte legte Albrecht der Bär, als er um 1157 Brandenburg eroberte. Im Zusammenhang mit der darauf folgenden Christianisierung strömten tausende Bauern, Handwerker, Ritter und Mönche in die einsamen Landstriche und machten sie urbar und sorgten für einen, in dieser Gegend, nie dagewesenen, wirtschaftlichen Aufschwung.

 

Dörfer und Städte entstanden oder wurden ausgebaut. Große und kleine Kirchen und Klöster, die prachtbauähnlich über das ganze Land verteilt waren, bestimmten das damalige gesellschaftliche Leben – auch in unserer unmittelbaren Heimat – auf dem Barnim und im ganzen Land Brandenburg.

Die Zeugnisse dieser längst vergangenen Zeit können wir heute noch bestaunen und rufen Bewunderung und Respekt hervor. Sie sind architektonische Kleinode und touristische Anziehungspunkte. Jede Stadt, jedes Dorf ist stolz auf dieses einmalige Erbe. Es wird restauriert, gehegt und gepflegt und soll – schon wie damals – zu einem neuen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung beitragen.

 

Klosterkirchen und Klöster der Region werden immer mehr Besuchsziel, vorrangig der Städter. Dazu gehören

 

Das Kloster Chorin

Dieses imposante Bauwerk am Amtssee und in einer parkähnlichen Landschaft ist jährlich Gastgeber landesweit bekannter Musikerlebnisse.

 

Kloster Chorin Klosterkirche Chorin
Kloster Chorin Klosterkirche Chorin

Kloster Neuzelle

Mönche aus dem Kloster Altzella bei Meißen kamen etwa 1281 hierher und begannen mit der Errichtung einer Klosteranlage. 1330 soll die Klosteranlage in Neuzelle fertiggestellt worden sein, um dann von Mönchen bezogen zu werden.

Besondere Bedeutung erlangte das Kloster in der Reformationszeit, da es als einziges Kloster bestehen blieb.

 

Klosterkirche Neuzelle Klostergarten Neuzelle
Klosterkirche Neuzelle Klostergarten Neuzelle

 

Frauenkloster Altfriedland

Nach den strengen Gewohnheiten und Regeln der Zisterzienser wollten auch Frauen leben. Die im 12. Jahrhundert erwachende religiöse Frauenbewegung begünstigte die Gründung von Zisterzienserinnenklöstern. Auch in diesen traten bevorzugt adlige Frauen sowie Angehörige aus den Patrizierfamilien der Städte ein.

Vermutlich seit 1230, urkundlich erstmals 1271 erwähnt, gab es ein Frauenkloster in dem ehemaligen Städtchen Friedland – heute Altfriedland. Erhalten ist die mittelalterliche Klosterkirche und ein kleiner Teil des Kreuzganges und des Refektoriums (Speisesaal)

 

Klosterkirche Altfriedland Refektoriom
Klosterkirche Altfriedland Kloster Altfriedland Refektorium