Öffnungszeiten + Eintrittspreise

Jeden 2. Dienstag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr. Sowie nach Vereinbarung.

 

Zu besonderen Anlässen/Veranstaltungen (lt. Werbung bzw. rechtzeitiger Information) und über tel. Rücksprache.

 

Der Eintritt ist kostenfrei (Eine kleine Spende ist gern gesehen).

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Heimatheft 1/2018

Im Monat April 2018 ist das Heft 1/2018 erschienen. Auch diesmal sind wieder interessante Beiträge zur Heimatgeschichte von Rehfelde und Werder aufgeführt. Als ein herausragendes Exponat der Heimatstube wird der Bebauungsplan von Rehfelde aus dem Jahre 1912 mit seinen vielen grünen Oasen vorgestellt. Dr. Henning Zobel, der sich bereits seit Jahrzehnten für den Naturschutz in Rehfelde einsetzt, stellt diesmal die „Kriechtiere, die an unserem Naturlehrpfad beobachtet wurden“ vor.

In der Rubrik „Rehfelder Persönlichkeiten“ hat Dr. Kurt Gamerschlag ausführlich das Leben von Moritz Heimann beschrieben. Heimann wurde vor 150 Jahren in unserem Werder geboren. Er war ein Lyriker, Erzähler, Kritiker, Lektor, ... , war eng mit Gerhart Hauptmann befreundet und hat als Lektor des S. Fischer-Verlages so bekannte Autoren wie Thomas Mann und Hermann Hesse betreut.

Titelblatt Heft 1/2018

Aus dem Inhalt:

  • Die Mühle in Werder
  • Kirchliches Leben in Rehfelde -Bahnhof nach dem 2. Weltkrieg
  • Kriechtiere am Rehfelder Naturlehrpfad
  • Wie kam der Tulpenbaum nach Rehfelde
  • Rehfelder Persönlichkeiten Moritz Heimann
  • Die Rehfelder Feuerwehr wird 110 Jahre alt

 

Leseprobe:

 

Die Mühle in Werder 

Kurt Gammerschlag

Zum ersten Mal wird eine Mühle in Werder 1375, im „Landbuch“ Kaiser Karls IV., erwähnt, - zusammen mit der Werderschen Kirche, dem Wirtshaus (Krug), dem Dorfbürgermeister (Schulze), und dem damalig größten Landbesitzer, der Familie von Klebzig. Immer wieder tauchen auch in den späteren Jahrhunderten die Werdersche Mühle bzw. der oder die Müller in den Dokumenten auf, - weil sie wichtige Einrichtungen bzw. Personen des öffentlichen Lebens waren, Sie waren durch besondere „Hoheitsrechte“ bzw. „Regalien“ geschützt (Mühlenrechte mit „Mühlenfrieden“, „Mühlenbann“, Mühlengerechtigkeit“, „Mühlenzwang). Und sie waren in einer eigenen Zunft organisiert, die auch die Entwicklung regelrechter „Dynastien“ zur Folge haben konnte, - wie etwa die der Jenigkes von Garzau im 18.Jhdt. oder die der Schroocks von Werder und Garzau im 18. und 19. Jhdt.