Öffnungszeiten + Eintrittspreise

Jeden 2. Dienstag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr. Sowie nach Vereinbarung.

 

Zu besonderen Anlässen/Veranstaltungen (lt. Werbung bzw. rechtzeitiger Information) und über tel. Rücksprache.

 

Der Eintritt ist kostenfrei (Eine kleine Spende ist gern gesehen).

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Briefe, Meinungen, Feedback zur Rehfelder Heimatstube und Rehfelder Heimatgeschichte 

Helmut Georgi * 05.03. 2021

 

Beim Wandern entdeckt

 

Das schöne Vorfrühlingswetter hat bereits einige Heimatfreundinnen und Heimatfreunde zu schönen Wanderungen und Radtouren in die nähere Umgebung gelockt. Der Internetredaktion sind wieder schöne Heimatfotos übergeben worden.

Die Familie Tesky war neulich an ihrem Lieblingssee, dem Brandsee. Der Fotoapparat war natürlich wieder mit dabei. Auf dem Foto links ist zu sehen, dass der Steg nicht mehr vorhanden ist. Ich hatte die gleiche Stelle 2015 fotografiert. Damals gab es diesen Steg noch. Schade!        

Brandsee 1
Brandsee 2

Martin Tesky * 03.03.2021

Archäologische Grabungen in Zinndorf

In der vergangenen Woche konnten Geschichtsinteressierte auf der Baustelle der Feuerwehr, auf dem Zinndorfer Dorfanger, viel Bewegung beobachten. Mitarbeiter des Archäologiebüros ABD Dressler aus Glienicke durchsuchten akribisch die ausgehobene Baugrube für die Fundamente. Gesucht wurden Hinweise für eine urgeschichtliche Bebauung.

Die erfahrenen und sehr freundlichen Archäologen gaben gerne Auskunft. So teilten sie mir mit, dass bereits uralte Keramikscherben gefunden wurden. Die alten total verrosteten Hufeisen, die zu Tage gefördert wurden, waren auf jeden Fall jüngeren Datums.

Übrigens war hier das gleiche Archäologenteam am Werke, dass auch in Werder die Grabungen auf dem Dorfanger durchführten. Dort, auf dem jetzigen Gelände der neuen Feuerwehr, soll früher mal das Armenhaus von Werder gestanden haben.

Grabungen in Zinndorf

Dr. Kurt Gamerschlag  * 03.03..21

 

"Rangelei um das Gebäude der ehem. Sparkasse": 

Es ist schon etwas merkwürdig, wie sich die Interessen im zuständigen Ausschuss blockieren - wobei es den Anschein hat, als sei nicht das vorrangige Ziel, den besten neuen Platz für die Bibliothek zu finden, sondern ganz im Gegenteil das Ziel, eher aus privatem Interesse und kleinlich-politischen Gründen, den politischen Widersacher zu blockieren. Dabei wäre das ehemalige Sparkassengbäude ideal gelegen, Parkmöglichkeiten gibt es in Fülle in der Umgebung, der behindertengerechte Umbau ist einfach zu bewerkstellligen ... wenn es für eine Arztpraxis gereicht hat, wird es für eine Bibliothek ja wohl auch machbar sein.
 

 

Martin Tesky * 26.02.21

Kein Platz für Bibliothek in der Rehfelder Schule

Heute (26.02.21) in der MOZ: „Bibliothek ohne Bleibe“

Es gab mal eine Zeit (und Orte) da war das Lehrerkollegium stolz darauf in unmittelbarer Nähe der Schule eine Bibliothek/Schülerbibliothek und ein Heimatmuseum zu haben. Hier bei uns in Rehfelde habe ich bisher wenig  von solchen Bedürfnissen gespürt.

 

Dr. Kurt Gamerschlag * 26.02.2021 

zum Beitrag von Marin Tesky "Ich bin Deutscher ...) 

 

Meine Meinung zu dem Problem der Überfremdung des Deutschen ist die, dass die Aufregung darüber fehlgerichtet ist, wenn dahinter das Verlangen verborgen ist, "reines Deutsch" zu sprechen; denn das gibt es nicht. Die Welt um uns verändert sich, und die Sprache vollzieht diese Veränderungen mit, damit wir sie in die Köpfe kriegen und darüber reden können. Sie ist keine Insel, sondern sie ist, im Gegenteil, das Meer. Man kann diesen jahrtausendealten Vorgang verteufeln, aber den kümmert das gar nicht. Oder andersherum: wenn wir aufhören, die neuen Sprachelemente verstehen zu wollen, gleich woher sie kommen, -- dann schneiden wir uns von den Veränderungen der Welt um uns ab, die uns ja nur verständlich bleibt durch Kommunikation.

 

Akzeptieren wir, dass das so genannte Hochdeutsche Teile des Bayrischen, Schwäbischen, Sächsischen, Friesischen usw. geschluckt und aus dem lokalen Dialekt entnommen und zum Hochdeutschen zugesellt hat, wenn es nützlich war und sich somit auch durchsetzen konnte (und dafür große Vermittler wie Luther, Lessing, Jean Paul, Goethe, Fontane, Storm, Mann... hatte). Vieles nicht mehr Nützliche oder als umständlich oder pompös empfundenes fällt nach und nach dann auch einfach weg, so dass es neben der Erweiterung auch einen riesigen "Friedhof" des Deutschen gibt -einschließlich alter Fremd- und Lehnwörter. Wer sagt heute etwa noch "sintemal" statt "weil", "alldieweil" statt moderner "während", oder "couleur" statt Farbe ? Und es ist doch bereichernd, wenn wir die Auswahl, je nach "Kontext" oder "Zusammenhang" zwischen Basis, Fundament und Grundlage haben - 2 ursprüngliche Fremdwörter und ein deutsches.

 

 

Martin Tesky * 22.02. 21

Der gestrige sonnige Sonntag lockte viele Spaziergänger und Wanderer auch in die schöne Natur von Rehfelde. Es muss sich unterdessen  herumgesprochen haben, dass es bereits seit Monaten in Rehfelde einen Kranichrastplatz gibt. Beobachter dieser stolzen und schönen Vögel standen vielerorts an den Weg- und Straßenränder und begeisterten sich an ihren Anblick.

Eine junge Mutter mit Kind wollte nun wohl aus nächster Nähe die Kraniche sehen und stolzierte über das große Feld direkt zu den scheuen Tieren. Es dauerte gar nicht  lange und schon machten sie in Gruppen Reißaus. Auch das war in einem kurzen Moment schön anzusehen. Andere Beobachter, auch meine Berliner Familie, gefiel das Tun der Frau gar nicht.

Wollen wir uns weiter an den Kranichen erfreuen, dann müssen wir sie in Ruhe lassen und nicht auf- und wegscheuchen.

Liebe Kranichfreunde beobachtet die Tiere nur von den öffentliche Wegen aus und wollt ihr sie aus der Nähe sehen nehmt bitte ein Fernglas mit!

Volkmar Kautz * 12.02.2021

 

Hallo liebe Heimatfreundinnen  und Heimatfreunde, Liebe Freizeitradlerinnen und  Freizeitradler des Reh e.V.

 

am 23. Februar hat "Täve" Schur seinen 90. Geburtstag.

Ein Schulfreund von mir schickte im Alter von 9 Jahren eine Geburtstagskarte an "Täve", u.a. weil er

am gleichen Tag Geburtstag hat.

Und...

"Täve" antwortete und schickte dem jungen Fan einen Friedensfahrtwimpel!

Unvergeßlich für meinen Schulfreund!

Wer, gleich mir, Interesse hat "Täve" zum 90. zu gratulieren:

 Die Post geht über das Friedensfahrtmuseum in Kleinmühlingen:

 Täve Schur

c/o Radsportmuseum Course de la Paix

Grabenstr. 20

39221 Bördeland OT Kleinmühlingen

oder per mail: 

 

 

 

Täve Schur
Logo der Freizeitradler
Gedenktafel

 

 

Martin Tesky * Februar 2021 (Mit Hinweis auf eine neue Sonderausstellung in der Heimatstube) 

 

Ich bin Deutscher und meine Muttersprache ist deutsch. Mit mir sind  Millionen Deutsche darüber beunruhigt, dass unsere Heimatsprache – die deutsche Sprache – immer mehr verkommt. Leserbriefe in der MOZ und viele persönliche Gespräche bestätigen mir das. Ein weiterer Schub für dieses „Denglisch“ ist jetzt in der Corona-Pandemie zu verzeichnen.

Die neue Sonderausstellung „Querbeet“ in der Kellergalerie der Heimatstube hat dieses Problem auch thematisiert.

 

Januar 2021

Von Manfred Ahrens: In der Literatur gefunden: Alte topografische Karte des Altkreises Niederbarnim

mit den Dörfern Rehfelde, Werder und Zinndorf. Bitte hier anklicken.

 

Martin Tesky * Januar 2021

Post von Elfriede Gapp (2) – hier berichtet sie weiter:

Ein Sohn meiner Schwester hat mir zu Weihnachten 2020 12 ihrer wunderbaren Heimathefte geschenkt. Im Heft über Reinhold Busch (S.15) zum Sachverhalt  Direktor Giebel erinnere ich mich:

„Die sowjetische Kommandantur beschloss auch in unserem Landkreis die Schülerversorgung, d.h. täglich (Mo – Sa)  vor dem Unterricht die Verteilung von einem Brötchen pro Schüler mit Butter bestrichen!  - diese wurde aber nur lose geliefert, d.h. als Klumpen.

Anweisung der SMAD: verantwortlich dafür sind die Schüler – 4 Schüler der oberen Klassen wurden dafür gewählt  - 2 Jungen und 2 Mädchen; ich gehörte auch dazu und erhielt die Schlüssel für die Schulküche. Nach einigen Tagen stellten wir fest dass von dem Butterberg etwas fehlte. Wer war der Dieb? Mit einem Trick konnten wir den schnell ermitteln. Es war Herr Direktor Giebel. Beweis? Von seiner Dienstwohnung im Schulgebäude konnte er durch einen separaten Eingang die Schulküche erreichen.

Von einem Telefon in der Nachbarschaft konnten wir die Kommandantur in Strausberg anrufen. Ich veranlasste, dass alle Schultüren verschlossen blieben – keiner konnte mehr raus noch rein, d.h.: Schulstreik! Dafür sollte ich von den „Freunden“ zur Rechenschaft gezogen werden – aber es kam ganz anders.    Direktor Giebel wurde zur Kommandantur mitgenommen und inhaftiert. Grund: eine eingebrannte SS-Rune am Arm wurde festgestellt. Er blieb in Haft und wurde später nach Westdeutschland abgeschoben.“

 

 

Martin Tesky * Januar 2021

Post von Elfriede Gapp aus Berlin (1):

„Sehr geehrter Herr Tesky, zunächst zu meiner Person: ich bin Elfriede Gapp, geb. Neumann, Jahrgang 1934. Von Februar 1946 bis Februar 1949 wohnte ich in Rehfelde,  Alte Heerstraße (später Karl-Liebknecht-Str.) in einem 2-Familien-Haus mit Mutter und Schwester Gerda. Über uns Gustav Seiss* – später mein Klassenleiter – gab mir Malerei- und Zitterunterricht. Schräg gegenüber Reinhold Busch.

Ich wurde in die Zentralschule Rehfelde in eine Klasse eingegliedert mit 5x Familiennamen NEUMANN – Arno, Arthur, Gerhard, Christa und ich, Elfriede. Keiner von uns war mit  den anderen verwandt. Kurios!  Meine Klassenlehrer waren in den drei Jahren Heinz Glashagen, Günter Weber, Gustav Seiss und Hermann König“.

* Gustav Seiss – s. 9. (1/2020) Rehfelder Heimatheft. Dr. Henning Zobel stellt hier den Lehrer und Maler G. S. vor. 

 

Martin Tesky * Januar 2021

Rosmarie Peter aus Berlin schrieb mir u.a.  im Dezember 2020: „Lieber Herr Tesky, wir haben unseren Zweitwohnsitz in Rehfelde in der Ahornallee. Meine Familie liebt dieses Fleckchen Erde und wir sind öfter draußen. Ich las vom Heimatheft Nr.10 und den Rehfelder Heimatkalender 2021. Ich hätte beides gern.“

Bitte hier weiterlesen: 

 

Martin Tesky  * Januar 2021

Rita G.  aus Petershagen:

Mehrere Wanderfreunde, für die die Neujahrswanderung  der Rehfelder Heimatstube am 1. Januar ein Bedürfnis und bereits eine langjährige Tradition darstellte, wandten sich mündlich bzw. auch schriftlich an den  Wanderleiter. Sie sprachen ihr Bedauern darüber aus, dass  2021 die gemeinsame Wanderung durch Rehfeldes Gartenstadt mit den interessanten Gesprächen, Glühwein und Pfandkuchen wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste. Einige Wanderfreunde sind dann zum Neujahrstag alleine oder mit Familie gewandert, an manchen Orten gab es sogar etwas Schnee.

Hier eine liebe Karte von Rita G.  aus Petershagen:

„Sehr geehrter Herr Tesky!

Ihnen und Ihrer Frau alles Gute für das Jahr 2021. Ich wünsche Ihnen Gesundheit! Die Neujahrswanderung habe ich am 1.1. sehr vermisst und hoffe, dass es bald eine Besserung für diese schlimme Zeit gibt. Ich informiere mich, über die Heimatstube im Netz und freue mich auf den Frühling (vielleicht auf die 1. Wanderung in diesem Jahr).

Alles Gute für Sie wünscht nochmal Rita G.  aus Petershagen.“

 

Martin Tesky  * Januar 2021

Eine traurige Nachricht wurde uns von unseren Heimatfreunden Sybille Schneider und Stefan Schneider-Rennefeld übermittelt, nämlich  dass unser langjähriges und älteste Vereinsmitglied Eva Schneider am 14. Dezember 2020 verstorben ist. Darüber sind wir sehr traurig, war doch Eva ein besonderes Vereinsmitglied, das viel für die Erforschung der Geschichte von Rehfelde-Herrensee beitrug. Darüber berichtete sie u.a. in der Broschüre „Kindheit in Rehfelde“ und im 6. Rehfelder Heimatheft ((2/2018). Auch in der Rehfelder Heimatstube hat Eva ihre Spuren hinterlassen, davon zeugen mehrere Exponate von ihr.

Wir werden Eva Schneider nicht vergessen!

 

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