Größte Feldsteinpyramide Deutschlands in GarzauDer Herbst ist gekommen. Manfred Ahrens ErnsthofKaffeetafel zum 1. AdventWassermangel auch am Staf See bei Neuhardenberg Foto Manfred AhrensHerbstabtrieb in den Langen Dammwiesen 9.10.2022 H. GeorgiIn der historischen KücheVolkmar Kautz war am 15.11.2022 noch einmal mit dem Rad in Hennickendorf unterwegs. Im Nebel Zementwerk.In der historischen Küche der HeimatstubeBannerbildSammlung in der historischen Küche der HeimatubeIn der alte Schule Rehfelde ist die Heimatstube untergebrachtNeuer Rastplatz am Kleinen Stienitzsee in Hennickendorf Foto Martin TeskyHeimatstube Sammlung KücheDie letzten Dahlien in Ernsthof  Foto Manfred AhrensAusstellung in der Heimatstube
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Rehfelder Heimatfreunde e.V.

Vorschaubild

Dr. Kurt Gamerschlag

Werdersche Dorfstraße 42
15345 Rehfelde

Telefon (033435) 76596

E-Mail E-Mail:

   Artikel 2011

Artikel 2012

Artikel 2013

Artikel 2014

Artikel 2015

 

 

 Publikationen 

Rehfelder Gespräche

 

Rehfelder Heimatfreunde haben sich bereits im Jahre 2000 zusammengefunden und eine Interessen­gemeinschaft gebildet. Am 11.12.2002 wurde der Verein Rehfelder Heimatfreunde e.V offiziell gegründet, der heute ca. 50 eingetragene Mitglieder hat.

Zweck des Vereins ist eine umfassende Heimatpflege und die Förderung der Heimatverbundenheit der Rehfelder Bürger und Bürgerinnen zu ihrer Gemeinde.

Die Rehfelder Heimatfreunde verstehen sich als ein freier Zusammenschluss von Personen, die unabhängig von politischen und religiösen Interessen, die Pflege und den Erhalt der Heimatverbundenheit der Rehfelder fördern wollen.

Der Verein organisiert Veranstaltungen und veröffentlicht aperiodisch Publikationen. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. In der gültigen Beitragsordnung ist ein monatlicher Mitgliedsbeitrag von 1,50 EUR festgelegt.

Gefallen Ihnen unsere Aktivitäten für Rehfelde und wollen Sie uns dabei unterstützen, dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

 


Aktuelle Meldungen

Die Rehfelder Runde startet

(19. 08. 2021)

Einladung zur 1. „Rehfelder Runde“ 2021

 

 

„Unser Wald – Opfer des ungebremsten Zuzugs ?“

 

Die Rehfelder Heimatfreunde laden hiermit zum öffentlichen Bürgergespräch über ein viele Rehfelder bewegendes Thema zur Diskussion ein.

 

 

Als sachkundige Gäste für das Thema sind eingeladen:

 

* Frau S. Andreas, Fachbereich Bauverwaltung/Umwelt. Amt Märkische Schweiz

 

* Frau Kathrin Krupski, Mitglied der Gemeindevertretung Rehfelde

 

* Herr Steffen Hunger,  Vorsitzender, GV Ortsentwicklungsausschuss

 

* Herr Thomas Pietschmann, Leiter Oberförsterei Strausberg

 

Ort: Bürgersaal Elsholzstraße, Rehfelde

 

Zeit: 25.08.2021.  19:00 – 21:00 Uhr

 

Die Anzahl der Plätze ist wegen Corona begrenzt auf 40. Die gültigen Hygieneregeln sind einzuhalten.

 

Um Voranmeldung wird gebeten an:

oder telefonisch: 033435 76596.

  

IG Rehfelder Heimatfreunde e.V.

Vorsitzender

Dr. Kurt Gamerschlag

Werdersche Dorfstr 42

 

Foto zur Meldung: Die Rehfelder Runde startet
Foto: Die Rehfelder Runde startet

Herbstwanderung der Heimatfreunde – „Auf den Spuren der Zisterzienser“ am 06.10.2020

(07. 10. 2020)

(HeG) Auf Einladung der Interessengemeinschaft Rehfelder Heimatfreunde e.V. trafen sich am vergangenen Dienstag, den 06.10.2020, am Wanderbahnhof Rehfelde 15 interesseierte Heimatfreunde und Gäste aus den benachbarten Gemeinden zur Teilnahme an einer Wanderung auf dem Lilien-Rundweg. Es war nicht irgendeine Wanderung, denn schließlich existiert in diesem Jahr die einmalige touristische Besonderheit in der Region bereits 15 Jahre. Es war also eine Jubiläumsveranstaltung!  Der Erfinder dieser Wanderroute, Heimatfreund Martin Tesky, hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, gut vorbereitet wie immer, die Gruppe anzuführen.

 

Der Bericht zur Wanderung befindet sich unter Download.  

[Download]

Foto zur Meldung: Herbstwanderung der Heimatfreunde – „Auf den Spuren der Zisterzienser“ am 06.10.2020
Foto: Herbstwanderung der Heimatfreunde – „Auf den Spuren der Zisterzienser“ am 06.10.2020

Jahresversammlung "Rehfelder Heimatfreunde". Neuer Vorsitzender: Dr.Kurt Gamerschlag

(24. 06. 2020)

(KG)Am 19.06. 2020 tagte im Bürgersaal (mit coronagerechtem Abstand) in Rehfelde die Jahresversammlung der Interessengemeinschaft "Rehfelder Heimatfreunde" e.V.Mehr als die Hälfte der aktuell 48 Mitglieder des Vereins inkl. Bürgermeister Gumpricht war anwesend.
Der langjährige Vorsitzende des Vereins (der auch der Träger der "Rehfelder Heimatstube" ist) Martin Tesky, gab in seinem Jahresbericht einen Überblick über Gelunges und weniger Gelungenes im letzten Jahr. Unter ersterem wies Martin Tesky vor allem auf den Schwerpunkt "Fontane" im vergangenen Jahr hin. Hier veranstaltete der Verein nicht nur eine Sonderausstellung, sondern führte auch Wanderungen und Exkursionen zu Fontane-Orten durch, veranstaltete Lesungen seiner Werke und gab mit dem Strausberger Akanthus-Verein eine Fontane-Broschüre heraus. Eine weitere Ausstellung war für Mai analog in der Heimatstube geplant, konnte aber bisher als "Appetitanreger" wegen Corona nur als digitale Ausstellung auf der Webseite besichtigt werden: "Märkisches Angerdorf Werder". Die mit 76 Bildtafeln und Erläuterungen abrufbare Ausstellung ist zu recht hoch gelobt worden. Als nicht-Gelungenes wurde gewertet, dass es einen "Fontaneweg" oder eine "Fontanestraße" zu Ehren des großen Brandenburgers in Rehfelde trotz aller Anstrengungen des Vereins immer noch nicht gibt.
Da Martin Tesky seine Absicht angekündigt hatte, seine Arbeit im Vereinsvorstand zu beenden, um sich intensiver um die Heimatstube kümmern zu können, standen Neuwahlen an. Mit Christine Vogel, Marlies Schulz, Heidrun Mora, Ruth Gehrke und Ingrid Arlt wurden die bisherigen Funktionsträger alle einstimmig wiedergewählt. Zum neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung ebenso einstimmig Dr. Kurt Gamerschlag aus Werder. Der neue Vorsitzende stellte sich vor als Neu-Werderaner seit 1999, der damals seinem Arbeitgeber mit der Verlegung seiner Arbeitsstelle von Bonn nach Berlin gefolgt sei. Geboren und aufgewachsen an der holländischen Grenze am Niederrhein habe er in Rehfelde und Werder eine Heimat gefunden, die historisch mit seiner Herkunftsgegend eng zusammen hänge, so dass er fasziniert sei von der brandenburgischen Geschichte und vor allem ihren örtlichen Ausprägungen. Er dankte Martin Tesky noch einmal ausdrücklich für dessen Pionierarbeit und nahm Schlüssel und Dokumentenmappe des Vereins gern entgegen.

Foto zur Meldung: Jahresversammlung "Rehfelder Heimatfreunde". Neuer Vorsitzender: Dr.Kurt Gamerschlag
Foto: Jahresversammlung "Rehfelder Heimatfreunde". Neuer Vorsitzender: Dr.Kurt Gamerschlag

Rehfelder Heimatverein ehrt die Opfer der NS - Gewaltherrschaft

(10. 05. 2020)

(MT) Eine kleine Delegation der IG „Rehfelder Heimatfreunde“ e. V. ehrte am 8. Mai, den Tag der Befreiung, die vielen Toten und Opfer  des von den deutschen Faschisten begonnenen mörderischen Weltkrieges. Am Gedenkstein „Den Opfern von Kriegen und Gewalt“ auf dem Rehfelder Friedhof, legten sie Blumen nieder.

Dabei erinnerte der Vereinsvorsitzende an die 27 Millionen Toten, die allein die Sowjetunion zu beklagen hatte. Er zeigte Unverständnis dafür, dass man sich heute schon wieder in einer Rüstungsspirale befindet,  trotzdem sich die Menschheit vor 75 Jahren geschworen hatte „Nie wieder Krieg“.

Foto zur Meldung: Rehfelder Heimatverein ehrt  die  Opfer der NS - Gewaltherrschaft
Foto: Rehfelder Heimatverein ehrt die Opfer der NS - Gewaltherrschaft

Neues aus der Heimatstube – heimatkundliche Literatur jetzt digital

(10. 12. 2019)

 

(HeG) Ende November 2019 berichtete die Internetredaktion der Heimatstuben über einen Besuch aktiver Heimatfreundinnen und -freunde aus Rehfelde und Umgebung im Haus Birkenweg, bei den Heimatfreunden in Letschin. Seitdem ist die Heimatstube Rehfelde im Besitz der bisher erschienen Brandenburger Blätter, bis zur Ausgabe Nummer 263 als Sonderbeilage der MOZ, in digitalisierter Form. Diese historische Sammlung umfasst über 3900 Einzelblätter, als gut lesbare Fotodateien. Danach veröffentlichte die MOZ Einzelbeiträge in den Wochenendausgaben unter demselben Logo. Dieser Bestand ist jetzt ebenfalls digitalisiert vorhanden. Aktuell ist auch die Jahresausgabe 2019 mit 30 Geschichten aus der Region erschienen. Diese befindet sich im Archiv der Heimatstube Rehfelde.

Eine weitere Rarität konnte in diesem Jahr komplettiert werden. Es handelt sich um „Die Mark Brandenburg“, Zeitschrift für die Mark und das Land Brandenburg, eine Lucie Großer Edition im Marika Großer Verlag.  Im Heimatarchiv befinden sich die bisher erschienen 114 Hefte. Die Sammlung hat damit einen Kaufwert von über 600 €. Der Marktwert dieser Sammlung steigt ständig, da einige Ausgaben schon nicht mehr vorhanden sind. Die Hefte werden durch das Team der Heimatstube verwaltet und laufend ergänzt.

Bei Interesse für die neue heimatkundliche Literatur kann diese in der Heimatstube Rehfelde, zu den bekannten Öffnungszeiten, gelesen werden. Siehe auch unter www.rehfelder-heimatstube.de  .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Foto zur Meldung: Neues aus der Heimatstube – heimatkundliche Literatur jetzt digital
Foto: Neues aus der Heimatstube – heimatkundliche Literatur jetzt digital

Neues Heimatheft der Rehfelder Heimatstube erschienen!

(11. 11. 2019)

(MT) Soeben ist  bereits die 8. Ausgabe der Schriftenreihe „Rehfelder Heimathefte“ in A5-Format erschienen. Zwei Themen stehen im Mittelpunkt dieser gern gelesenen Broschüre. Das ist erstens der Denkmalschutz in Rehfelde und dann geht es aktuell um die Problematik 30 Jahre Fall der Berliner Mauer bzw. um die „Wendezeit“.

Wie fast immer versucht auch  hier  Heimatverein/Heimatstube die selbst auferlegte Aufgabe, die Erinnerungskultur  in Rehfelde hoch zu halten, zu bewältigen – und das schon  über 15 Jahre.

In 12 Kalenderblättern werden Denkmale und historische Bauten dargestellt. Heimatfreund Helmut Georgi, ein Kenner der Thematik erklärt den Denkmalbegriff und erläutert gekonnt den Denkmalschutz. Ein Thema das  wohl alle angeht die ihre Heimat lieben.

Auch diese neueste Ausgabe des Heimatheftes ist  neben dem Abo-Bezug in der Rehfelder Heimatstube zu erwerben bzw. einzusehen.

Foto zur Meldung: Neues Heimatheft der Rehfelder Heimatstube erschienen!
Foto: Neues Heimatheft der Rehfelder Heimatstube erschienen!

Mittwochsradler auf Fontanes Wegen im Oderbruch

(16. 09. 2019)

(VK) Auf Anregung von Hans-Günter Hoffmann, unserem langjährigen Tourführer der „Rehfelder Mittwochsradler“ hatte am Mittwoch, den 11.09.2019, Helmut Georgi eine „Fontanetour ins Oderbruch“ organisiert. Helmut ist begeisterter Fahrradfahrer und ebenso begeistertes Mitglied der „Rehfelder Heimatfreunde“.

Bei herrlichem Wetter machten sich 13 Teilnehmer auf den Weg ins Oderbruch.

Das 1. Teilstück führte auf dem bekannten regionalen Radweg „Tour Brandenburg“ von Rehfelde nach Klosterdorf über Prädikow, Reichenow nach Möglin. Im Mögliner Gutspark, gleich neben der Kirche, wurde die erste Rast eingelegt. Helmut Georgi gab uns einen guten Einblick in die geschichtliche Rolle Albrecht Daniel Thaers und wir konnten die herrliche Atmosphäre des Parks genießen.

Nach der Pause ging es über Schulzendorf, Vervais, Thöringswerder nach Altwriezen/Beauregard. Da der „Landschleicher“ vom RBB Fernsehen nur wenige Tage zuvor hier war, gab es am Ortseingang interessante Erläuterungen zur Geschichte des Ortes Im ehemaligen Fischerdorf Alt-Wustrow errichteten Bauernfamilien im Jahr 1789 ohne königliche Genehmigung ihre eigene Kirche. Der Fachwerkbau zieht jedes Jahr viele Besucher an. Bemerkenswert ist hier der originale Taufengel aus der Gründungszeit und die wieder restaurierte Papierdecke. Dieter Kiesewetter, Mitglied des Rehfelder Sängerkreises, erfreute uns in der Kirche mit einer Gesangsprobe.

Nun war es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel: Neulietzegöricke. Helmut hatte diesen Ort ausgewählt, weil das Dorf eines der schönsten im Oderbruch ist. Mit seinen unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäusern, den gepflegten Dorfangerbereichen und der restaurierten Kirche von 1840 ist es ein echtes Schmuckstück.

Im „Kolonisten-Kaffee“, mit seinem gemütlichen Vorgartenbereich, ließen wir es uns bei leckerer Wildwurst, Kuchen und Eis gut gehen. Helmut kennt aus seiner früheren Tätigkeit beim Amt für ländliche Entwicklung in Fürstenwalde den ehemaligen Ortsbürgermeister, Horst Wilke, der hier in Neulietzegöricke wohnt.

Herr Wilke erschien, wie immer bei solchen Anlässen, in historischer Amtstracht, mit Amtskette und begrüßte uns in Oderbruchplatt.

Alle waren sichtlich überrascht und natürlich sehr erfreut über seine lebhafte und interessante Ortsführung. Zum Abschluss besuchten wir die erst unlängst restaurierte Kirche. Wir spürten den Stolz von Herrn Wilke beim Vorzeigen der alten Fotos vom ehemals verfallenen sakralen Bauwerk und der jetzt rekonstruierten Kirche im strahlenden Glanz. Nach einer herzlichen Verabschiedung und einem großen Dankeschön begaben wir uns auf den Rückweg.

Der Weg führte uns durch die beschaulichen Oderbruchdörfer Kerstenbruch, Neulewin und Neutrebbin. In Neutrebbin, vor dem Denkmal, das im Dorfzentrum zu Ehren Friedrich II. hier erstmals 1904 aufgestellt wurde, gab es noch das obligatorische Gruppenfoto.

Unser nächstes Ziel war Altfriedland. An den Friedländer Fischteichen kamen wir zu einem Beobachtungsstand von dem aus wir  verschiedene Wasservögel beobachten konnten. Im Dorf fuhren wir vorbei am alten Pfarrhaus und der Kirche des Zisterzienserinnenklosters. Beim Fischer legten wir noch einmal eine kleine Rast ein. Die war auch notwendig, denn jetzt begann der kräftezehrende Anstieg über Ringenwalde nach Reichenberg. Die letzte Etappe verlief dann über Ihlow, Grunow, Klosterdorf und Hohenstein. Fast pünktlich gegen 18. 45 Uhr trafen alle in Rehfelde ein.

Am Ende standen stolze 95 km auf dem Kilometerzähler. Noch stolzer sind wir aber auf unsere Charlotte Henze, der mit 91 Jahren ältesten Teilnehmerin dieser sehr schönen Fontanetour!

Ein großes Lob gebührt auch Helmut Georgi, unserem bewährten Tourführer, für die vorbildliche Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung!

 

Bilder von der Tour --> hier

 

Foto zur Meldung: Mittwochsradler auf Fontanes Wegen im Oderbruch
Foto: Mittwochsradler auf Fontanes Wegen im Oderbruch

17. Rehfelder Pflanzentauschmarkt wieder erfolgreich

(07. 05. 2019)

(RG) Mit dem Pflanzentauschmarkt, organisiert durch die IG Rehfelder Heimatfreunde e.V.  an der Heimatstube am Vormittag des Sonntags, 5. Mai 2019, starteten ca. 30 Freunde eines schönen Gartens und bekannter und exotischer Pflanzen ihren Tag. Das Wetter war freundlich und kühl, prächtig geeignet um Pflanzen im Freien anzubieten. Ob Schubkarre oder diverse Körbe, der Tauschhandel blühte, verbunden mit anregenden Gesprächen. Junge Besucher blickten zögerlich in die Runde und entschlossen sich dann für eine Vielfalt an Pflanzen. Nun wünschen wir uns viele wärmende Sonnenstrahlen und den dringend erwartenden Regen, damit alles anwächst und uns übers Jahr Freude macht. Von Besuchern wurde angeregt, diesen Markt nur als Pflanzenmarkt zu bezeichnen, um auch die Gartenfreunde zu erreichen, die keine Tauschobjekte zur Hand haben. So blicken wir optimistisch ins nächste Jahr und freuen uns auf den 18. Pflanzenmarkt.

 

Foto zur Meldung: 17. Rehfelder Pflanzentauschmarkt wieder erfolgreich
Foto: 17. Rehfelder Pflanzentauschmarkt wieder erfolgreich

Museumsteam besucht Ausstellung in der Sparkasse: „… aller Welt Enden…“ Fontane 2019

(31. 01. 2019)

(HeG) Anregungen für ihre eigene Fontaneausstellung, aus Anlass des 200. Geburtstages von Theodor Fontane, holte sich eine Gruppe des Museumsteams der Heimatstube Rehfelde am 30.01.2019 in der aktuellen Jahresausstellung der Sparkasse Märkisch-Oderland. Im Rahmen des Themenjahres „fontane. 200“ stellen dort 24 Künstler ihre Werke aus. Mit dem Zitatsplitter: „… aller Welt Enden…“, den man in den Schriften Fontanes findet, soll auf den großen Schriftsteller, auch in der Region Strausberg aufmerksam gemacht werden. Die Rehfelder Heimatfreunde hatten Zeit mitgebracht und die war auch notwendig, um alles zu erfassen und aufzunehmen. Am besten haben die Bilder von Barbara Henniger gefallen. Erfreut war man auch, wenn die Arbeiten bekannte Landschaften darstellen. So konnte man die Zeichnungen von Sophie Natuschke mit Motiven aus dem Oderbruch betrachten. Sogar den „alten Dubslav von Stechlin“ konnte man sich vorstellen, so wie er am „Stechlin“ sitzend auf den Wasserstrahl und den roten Hahn wartet, wenn ein Vulkan in Java oder Hawaii ausbricht. In seiner Bleistiftzeichnung hat das der freischaffende Künstler Dieter Goltzsche aus Berlin sehr schön dargestellt. Die Macher der Heimatstube wollen nun ihre gewonnenen Eindrücke für die Gestaltung ihrer eigenen Ausstellung nutzen.

Die „Fontaneausstellung in der Heimatstube“ beginnt am 19.Mai 2019. Die Heimatstube Rehfelde öffnet an diesem Sonntag zusätzlich am Internationalen Museumstages 2019.

Foto zur Meldung: Museumsteam besucht Ausstellung in der Sparkasse:  „… aller Welt Enden…“ Fontane 2019
Foto: Museumsteam besucht Ausstellung in der Sparkasse: „… aller Welt Enden…“ Fontane 2019

Heimatfreunde wieder auf Feldsteinspuren

(30. 08. 2018)

(HeG) Auf einem Rundkurs vom Niederbarnim zum Oberbarnim waren wir Radler des Rehfelder Heimatfreunde e.V. am vergangenen Dienstag zum dritten Mal auf einer heimatkundlichen Radwanderung wieder unterwegs, um die Hinterlassenschaften der letzten Eiszeit zu erkunden.

An mehreren Standorten wurden Findlinge und Feldsteinarchitekturen aufgesucht. Im Ergebnis des Rundkurses von und nach Rehfelde über Strausberg, Klosterdorf, Hohenstein und Garzau wurden fast 30 km, bei einem Durchschnitt von 12,9 km/h absolviert. Zu ihrer Radtour hatten wir wieder den Heimatforscher Manfred Ahrens aus Ernsthof eingeladen. An verschiedenen Infopunkten waren von ihm Begebenheiten aus der Historie zu hören.

Auf der Fahrt nach Strausberg entdeckten wir, gleich hinter der Kreuzung am Elefantenpfuhl, einen beachtlichen Feldstein, der dort als Wegweiser nach Berlin aufgestellt wurde. Der erste Halt war an der Villa Eckardstein, wo es interessante Hinweise zu diesem herausragenden Bauwerk und zu dem Villengebiet in der Strausberger Vorstadt gab. Auf der Fahrt in Richtung Stadtzentrum erfolgte noch ein kurzer Aufenthalt im Stadtmuseum.

Im Stadtzentrum angelangt begaben wir uns zur Stadtmauer, die aus Feldsteinen errichtet und womöglich die älteste der Mittelmark ist. Interessant war ein Mauerstück mit vier Schießscharten aus dem 17. Jahrhundert, so wie es vermutlich bereits in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges vorhanden war. Dass diese Mauer einen guten Puff aushalten konnte, geht aus der vor über 400 Jahren erschienen Chronik von Andreas Engel, ein gebürtiger Strausberger, hervor. Die Textstelle daraus wurde für die Radler vorgetragen.

Die nächsten Infopunkte waren an der St .Marienkirche und am Standort des ehemaligen Klosters. Mit Hinweisen auf die am Kirchenmauerwerk zu erkennenden Feldsteintechniken des 12. und 13. Jahrhunderts galt es das Eingangsportal zu betrachten, welches sich ehemals an der Feldsteinpyramide in Garzau befand und dort abgetragen und hier wieder aufgestellt worden war.

Der weitere Weg in Richtung Strausberg Nord sollte jetzt nicht mehr durch den lebhaften Stadtverkehr führen, sondern zur Strecke am Straussee entlang, an den jetzt mit Wasser gefüllten ehemaligen Torfstichen vorbei in Richtung „Roter Hof“ (ehemalige Mühle, heute Kinderbauernhof). Diese Streckenführung wurde mit viel Natur und Ruhe belohnt.

In Strausberg Nord galt es die dort beginnende „Oberbarnimer Feldstein Route“ kurz OFR genannt, ein touristisches Projekt der Gemeinde Oberbarnim und Attraktion in der Region, zu würdigen. Auf die OFR begaben wir uns von nun an im weiteren Verlauf der Radtour. Sie führte vorbei am Flugzeug „Doppeldecker AN2“ und der Ortslage Provinzialsiedlung. Bald darauf erreichten wir Klosterdorf. Mit einem kurzen Halt an der Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert und ausgestattet mit Hinweisen auf die hier befindlichen, aus Feldsteinen errichteten sehenswerten Bauernhöfe, ging es dann weiter nach Hohenstein.

Dort entdeckten wir einen großen Findling, der gleichzeitig als Wegweiser zum Hofladen „Hutzenstübl“ aufgestellt war. Für die Mittagspause hatte Frau Piprek, die Inhaberin des Hofladens, einen hervorragenden Imbiss vorbereitet. Nach einem sehr angenehmen und empfehlenswerten Aufenthalt, ausgeruht und gestärkt ging es dann weiter zur Feldsteinpyramide nach Garzau, ein Muss auf dieser thematischen Radtour. Hier konnten wir an dem in voller Schönheit wiederentstandenen Feldsteinbauwerk auch das bereits an der St. Marienkirche in Strausberg im Original gesehene Ersatzportal wiedererkennen.

Zum Abschluss stattete die Gruppe der Galerie „Bauernfluch“ von Helmut Lattwin in Rehfelde einen Besuch ab. Der Spezialist des Feldsteins stellte seine zu Skulpturen bearbeiteten Steine vor, immer mit dem Hinweis, sie sollten die heimischen Gärten schmücken und in der Region bleiben.

Mit einem „Gruß aus der Eiszeit“ verabschiedeten wir uns nach einer angenehmen Exkursion mit Versen von Helmut Lattwin:

 

Der Märkische Stein scheint für alle Bauern ein Fluch

und Segen zu sein.

Er stumpft ihm den Pflug und baut ihm sein Heim,

er gibt ihm die Kirche, die Straße den Stall.

Er wird niemals knapp, denn er liegt überall!

 

Die Heimatfreunde Rehfelde bedanken sich ganz herzlich bei Manfred Ahrens für die Vorbereitung der Radtour und für die interessanten historischen Informationen und Gespräche.

 

Foto zur Meldung: Heimatfreunde wieder auf Feldsteinspuren
Foto: Heimatfreunde wieder auf Feldsteinspuren

Ergebnisse des Rehfelder Pflanzentauschmarktes 2018

(06. 08. 2018)

(HeG) Was machen eigentlich unsere im Mai auf dem Rehfelder Pflanzentauschmarkt, organisiert durch die Rehfelder Heimatfreunde, getauschten Pflanzen? Angesichts der Hitzewelle, hervorgerufen durch den auch bei uns angekommenen Klimawandel, ist diese Frage schon berechtigt?

Der Renner in unserem Garten ist in diesem Jahr die mitgebrachte gelbe Cocktailtomate „Yellow Pearshaped“. Die vier unscheinbaren Pflänzchen haben sich prächtig entwickelt. Mit etwas Stallmist und später noch zusätzlich mit einer kleinen Gabe Tomatenmineraldünger habe ich die Pflanzen in großen Blumentöpfen kultiviert und regelmäßig mit abgestandenem Wasser versorgt. Meine Familie ist vom Ertrag und der bunten Abwechslung in der Tomatensalatschüssel begeistert.

Auch Saatgut wurde zum Pflanzentauschmarkt angeboten. Ich hatte mir drei oder vier Blumensamen mitgenommen, deren Namen mir leider entfallen sind. Die Entwicklung ist hervorragend. (siehe Foto 3 im Fotoalbum) Sie bilden viele bunte kleine Blüten aus, die sich bei Hitze schließen und bei kühleren Temperaturen wieder öffnen. Wie praktisch doch die Natur mit dem Klimawandel umgehen kann!

Wer ebenfalls seine Ergebnisse des diesjährigen Rehfelder Pflanzentauschmarkes vorstellen und seine Fotos veröffentlichen möchte, kann diese gern per E-Mail an die Adresse  gemohel@posteo.de senden.

 

Helmut Georgi
Internetredaktion der Heimatfreunde Rehfelde

Foto zur Meldung: Ergebnisse des Rehfelder Pflanzentauschmarktes 2018
Foto: Ergebnisse des Rehfelder Pflanzentauschmarktes 2018

Heimatstube kann auf Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Strausberg rechnen

(02. 08. 2018)

(HeG) Zu einer Gesprächsrunde hatte der Vorstand des Akanthus-Vereins das Museumsteam der Rehfelder Heimatstube in das Stadtmuseum Strausberg am Mittwoch, den 01.08.2018 eingeladen. Der Akanthus–Verein, der seinen Sitz im Stadtmuseum Strausberg hat, richtet seine Arbeit auf die Stadt- und Regionalgeschichte und die Popularisierung geschichtlicher Ereignisse. Sein Wirken entspricht also dem der Heimatstube Rehfelde. Vom Vereinsvorsitzenden Manfred Ahrens wurden die Aktivisten der Heimatstube herzlich begrüßt. Er verwies gleichzeitig auf einen Besuch des Akanthus-Vereins vor zwei Jahren in der Heimatstube Rehfelde und freute sich, dass es jetzt zu diesem Gegenbesuch kam. In reger und angenehmer Runde stellten beide Vereine ihre aktuellen Projekte vor und tauschten bisherigen Ergebnisse aus. So gibt es zum Beispiel gemeinsame Ideen bei der musealen Darstellung des Themas „400 Jahre Beginn des Dreißigjährigen Krieges“. Dazu erfolgte bereits eine Exkursion und ein gemeinsamer Besuch im  Museum des Dreißigjährigen Krieges in Wittstock.

Als Freundschaftsgeschenk übergab der Leiter der Heimatstube Martin Tesky eine Sammlung der bisher fünf vorhandenen Rehfelder Heimathefte. Diese werden jetzt im Archiv des Stadtmuseums für Besucher zu sehen und zu lesen sein.

Im Anschluss führte die Leiterin des Stadtmuseums, Frau Wunderlich, durch die neu gestalteten Museumsräume. Dabei konnte sie über Interessantes berichten und Anregungen bei der Ausgestaltung der Räume und Präsentation der Exponate vermitteln. Für die Darstellung von Projekten in der Heimatstube wurde Beratung und Unterstützung durch das Museum und durch den Akanthus–Verein zugesagt.

Für den angenehmen und sehr informativen Aufenthalt bedankt sich das Museumsteam der Heimatstube ganz herzlich.

Foto zur Meldung: Heimatstube kann auf Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Strausberg rechnen
Foto: Heimatstube kann auf Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Strausberg rechnen

Schenkungen für das Heimatarchiv

(05. 06. 2018)

(MT) Es war im Dezember 2017 als Heimatfreund Helmut Georgi hier über die heimatkundliche Schriftenreihe „Die Mark Brandenburg“ berichtete, die sich im Bestand des Heimatarchivs der Rehfelder Heimatstube befindet. Damals fehlten die Exemplare ab Heft 60. Bis dahin konnte die Heftreihe auch von Manfred Ahrens aus Ernsthof ergänzt werden. Nun ist unser Archiv im Besitz sämtlicher Exemplare, dank einer Schenkung von Martin Heumer aus Rehfelde (Heft 61 – 108). Übrigens, die sich weiterhin im öffentlichen Angebot befindlichen Broschüren wurden von Helmut Georgi für das Heimatarchiv käuflich erworben. Den Spendern sagt das Museumsteam dafür herzlichen Dank.

Eine weitere erfreuliche, heimatgeschichtlich wertvolle Bereicherung des Heimatarchivs gab es aus Werder. Familie Reichwald übergab 90 Schwarz-weiß Fotos aus dem Jahre 1987, auf denen fast alle Gehöfte des Angerdorfes abgebildet sind sowie, zum Vergleich dazu, eine DVD von 2009 über einen Ortsspaziergang durch Werder („Werder in Bildern“). Vielen Dank dafür an Lydia und Wolfgang Reichwald.

Ein Heimatarchiv stellt  ein unverzichtbares Kulturgut dar, das alle Lebensbereiche und die Heimatgeschichte, auch die neueste, der Gemeinde erfasst. Das Rehfelder Archiv hat neben den Ortschroniken der drei Rehfelder Dörfer und den Jahreschroniken des Ortschronisten auch eine kleine Sammlung heimatkundlicher Literatur mit regionaler Bedeutung im Bestand. Dazu gehören u.a.  Chroniken und Publikationen benachbarter Gemeinden, der vollständige Bestand der Brandenburger Blätter und eben auch die Schriftenreihe „Die Mark Brandenburg“.

Foto zur Meldung: Schenkungen für das Heimatarchiv
Foto: Neue Hefte "Die Mark Brandenburg" im Heimatarchiv

Heimatfreunde erinnern an Beginn des Dreißigjährigen Krieges

(23. 05. 2018)

(HeG) Genau heute vor 400 Jahren, also am 23.05.1618, begann mit dem sog. zweiten Prager Fenstersturz jener Krieg in Mitteleuropa, der später als der Dreißigjähriger Krieg bezeichnet werden sollte. Die Rehfelder Heimatstube will mit diesem Beitrag an die verheerende Zeit erinnern. Bekanntermaßen haben Erika und Gerhard Schwarz in dem Buch „Rehfelde – Ein Dorf auf dem Barnim“ über diese Zeit geschrieben. Interessant sind auch die Aufzeichnungen, so wie sie in der Chronik von Zinndorf stehen oder auch in der Chronik von Alexander Giertz aufgeschrieben wurden. In diesem Erinnerungsbeitrag des Museumsteams wird ebenfalls auch ein Artikel des Gemeindearchivars der Gemeinde Petershagen-Eggersdorf Dr. Holger Krahnke (mit Genehmigung) aus der Gemeindezeitung „Das Doppeldorf“ Heft 5 – 2018 herangezogen. Auf der Internetseite der Heimatstube kann man unter dem Linksmenüpunkt „heimatkundliche Literatur“ zu diesem Thema Auszüge aus diesem Artikel und aus der Chronik von Zinndorf, sowie aus der Chronik von Alexander Giertz über Petershagen und Eggersdorf nachlesen. Link     

Foto zur Meldung: Heimatfreunde erinnern an Beginn des Dreißigjährigen Krieges
Foto: Überfall, Plünderung und Vernichtung eines Dorfes im 30j. Krieg Nach Callot um 1633

Gemeinsame Vereinsfahrt zum Funkerberg

(18. 05. 2018)

(MT) Am Samstag, den 12. Mai 2018, waren Rehfelder Heimatfreunde zu Gast bei dem befreundeten Heimatverein aus Hennickendorf. Gemeinsam fuhren wir in das märkische Städtchen Königs Wusterhausen, das früher mal zu Sachsen gehört haben soll – das Flüsschen Notte soll der Grenzfluss gewesen sein.

Nach der interessanten Stadtführung war für die Heimatfreunde ein Schlossbesuch Pflicht. Es gehörte zu den Lieblingsorten des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. In diesem Jagdschloss fand das legendäre „Tabak-Kollegium“ statt und auch hier stellte er sein Leib-Bataillon mit den berühmten „Langen Kerls“ auf.

Danach war etwas Ruhe angesagt, verbunden mit einem ausgezeichneten Essen im über 100-jährigem historischen „Hoenckes Altes Wirtshaus“. Diese Erholung, wie wir später erfahren mussten, sollte nötig sein, denn auf dem berühmten Funkerberg erwartete uns ein 3,5 – stündiges Mammutprogramm.

Bekannt und berühmt ist diese Funk-Sendestelle in der DDR am Berliner Ring mit seinen damals vielen großen Sendetürmen – auch für den Deutschlandsender – für das am 22.12.1920 ausgestrahlte Weihnachtskonzert. Somit ist Königs Wusterhausen die Geburtsstätte des öffentlichen Rundfunks in Deutschland.

Interessante Vorträge gibt es dort im Sender- und Funktechnikmuseum sowie in mehreren Sonderausstellungen zur Fernsehtechnik, zu Radiosammlungen und als neueste Ausstellung ehemaliger Fernsehschaffender, zur Geschichte des DDR-Fernsehens unter dem Motto „Es gab nicht nur den Schwarzen Kanal“.

Ein weiterer Höhepunkt war die praktische Vorführung eines 1000-PS-Diesels, erbaut im Jahre 1935, der als Notstromanlage für den gesamten Senderkomplex diente.

Die Rehfelder Heimatfreunde bedanken sich bei Angela Wolter, die als Organisatorin der Vereinsfahrt jederzeit alles im Griff hatte.

 

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Gemeinsame Vereinsfahrt zum Funkerberg
Foto: Gemeinsame Vereinsfahrt zum Funkerberg

Heimatfreunde erinnern an Schriftsteller

(09. 05. 2018)

(HeG) Wer war Moritz Heimann? Mit dieser Frage beschäftigte man sich gestern bei einem Informationsgespräch in der Heimatstube anlässlich des monatlichen Museumstages. Gründe dafür gab es genug, denn wer kennt schon das Werk von Moritz Heimann, geboren am 19.7.1868 in Werder.

Fast 150 Jahre mussten vergehen, um die Bekanntheit nun auch nach Rehfelde und Werder hineinzutragen. Denn in Kagel, wo Heimann später gewohnt hat und zur Schule ging, hatte der Heimatverein bereits 2015 eine Gedenktafel zur Erinnerung an Moritz Heimann vor der „Alten Schule“ errichtet. In einem Beitrag im „Märkischen Markt“ vom 09./10.8.2017 wird unter der Überschrift „Zu Unrecht vergessen“ darüber berichtet.

Martin Tesky, der Chef der Heimatstube, bezeichnete diesen Presseartikel in seiner Gesprächsrunde als den Beginn des Erinnerungsgedankens auch in Rehfelde. In der neuesten Ausgabe der Schriftenreihe „Rehfelder Heimatheft“ Nr. 1/2018 hat Kurt Gamerschlag aus Werder ausführlich über das Leben des deutschen Schriftstellers, Essayist und Verlagslektors jüdischer Herkunft geschrieben. Dadurch, so Martin Tesky, erfolgte bereits eine erste Würdigung und ausführliche Information für die Öffentlichkeit. Aber damit noch nicht genug.

In Werder soll in der Nähe des Wohnhauses von Moritz Heimann, auf dem Dorfanger, eine Erinnerungsstätte errichtet werden. Diese soll aus einem ansprechendem Findling bestehen, auf dem eine Gedenktafel angebracht wird. Der Entwurf des Textes wurde den Anwesenden vorgestellt.

Dieses Gemeinschaftsprojekt wird von der Gemeinde und dem Heimatverein Rehfelde organisiert und durchgeführt. Die Vorbereitungen für die Errichtung dieser Erinnerungsstätte laufen. Finanzielle Mittel und technische Voraussetzungen (z.B. den Transport des Findlings) müssen noch beschafft werden. Das Vorhaben wird von der Gemeinde ausdrücklich unterstützt. Die Zusage für eine finanzielle Beteiligung durch die Gemeinde liegt bereits vor.

Foto zur Meldung: Heimatfreunde erinnern an Schriftsteller
Foto: Heimatfreunde erinnern an Schriftsteller

5. Rehfelder Heimatheft erschienen

(23. 04. 2018)

(MT) In diesen Tagen ist das Rehfelder Heimatheft 1/2018 - eine Schriftenreihe der Rehfelder Heimatstube - erschienen und wird an die Abonnenten ausgeliefert. Auch diesmal sind wieder interessante Beiträge zur Heimatgeschichte von Rehfelde und Werder aufgeführt. Als ein herausragendes Exponat der Heimatstube wird der Bebauungsplan von Rehfelde aus dem Jahre 1912 mit seinen vielen grünen Oasen vorgestellt. Dr. Henning Zobel, der sich bereits seit Jahrzehnten für den Naturschutz in Rehfelde einsetzt, stellt diesmal die „Kriechtiere, die an unserem Naturlehrpfad beobachtet wurden“ vor.

In der Rubrik „Rehfelder Persönlichkeiten“ hat Dr. Kurt Gamerschlag ausführlich das Leben von Moritz Heimann beschrieben. Heimann wurde vor 150 Jahren in unserem Werder geboren. Er war ein Lyriker, Erzähler, Kritiker, Lektor, ... , war eng mit Gerhart Hauptmann befreundet und hat als Lektor des S. Fischer-Verlages so bekannte Autoren wie Thomas Mann und Hermann Hesse betreut.

Das Heimatheft 1/2018 ist in der Rehfelder Heimatstube oder über M. Tesky (martin.tesky@t-online.de) erhältlich.

Foto zur Meldung: 5. Rehfelder Heimatheft erschienen
Foto: Titelseite Heimatheft 1-2018

Feldsteine in der Märkischen Schweiz - Frühjahrswanderung der Rehfelder Heimatfreunde

(18. 04. 2018)

(HeG) Am Dienstag den 17.04.2018 führten die Rehfelder Heimatfreunde ihre traditionelle Frühjahrswanderung durch. Bei bestem Wanderwetter traf sich pünktlich um 10.00 Uhr eine Gruppe von zehn wanderfreudigen Natur- und Heimatfreunden.

Unter dem Thema „Feldsteine in der Märkischen Schweiz“ wurden wieder die Hinterlassenschaften der Eiszeit erkundet. Zunächst führte der Weg mit dem PKW nach Bollersdorf, wo man sich am Gasthaus „Johst am See“ mit Manfred Ahrens und seiner Lebensgefährtin Birgit aus Ernsthof verabredet hatte. Beide übernahmen von nun an die Wanderleitung.

Nach einer herzlichen Begrüßung ging es dann auch gleich los. Am Ufer des Schermützelsees entlang, vorbei an der Schwarzen Kehle, mit einem Hinweis auf den dort ehemals durchgeführten Braunkohleabbau, gelangte die Gruppe nach Buckow. Jetzt begann, so wie angekündigt, der steile Aufstieg in Richtung Krugberg. Auf dem Poetensteig gelangte man dann zu Jenas Höhe. Bei einer kurzen Verschnaufpause gab es an dieser Stelle noch einen kleinen Exkurs in die preußische Geschichte.

An der Wegegabelung am „Finkenherd“ entschieden sich dann die Wanderfreunde doch noch den Gipfel des 130 Meter hohen Krugbergs zu erklimmen. Die Mühe wurde mit einem fantastischen Ausblick über die Höhen der Märkischen Schweiz bis hin nach Pritzhagen belohnt. Nach diesem kleinen Abstecher ging es dann zurück bis zur Wolfsschlucht. Von hier aus waren es nur noch wenige Meter und der erste Feldstein war erreicht.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto am Teufelsstein und einem kleinen Vortrag über die Legende war es jetzt Zeit, eine längere Rast durchzuführen. Auf dem Dachsberg wurde im Schutz der erneuerten Dachsberghütte die Mittagspause eingelegt. Von hier aus hatte man einen schönen Blick auf den „Kleinen Tornowsee“. Diese Aussicht bleibt dem Wanderer sonst bei fortschreitender Begrünung verschlossen. Diesmal hatte man Glück und konnte die Aussicht genießen.

Nach der Stärkung ging es weiter bis zum Aussichtspunkt „Silberblick“. Von hier aus hatte man eine wunderschöne Aussicht in das Stobbertal bis hin nach Buckow. Jetzt begab man sich auf den Rückweg bergab, vorbei an der knorrigen über 300 Jahre alten Königseiche, bis zum Ufer des eben noch von oben betrachteten „Kleinen Tornowsee“. Bevor die Gruppe auf den Uferweg abbog, konnte man noch eine Fichte betrachten, die hier als Baum des Jahres 2017 gepflanzt wurde. Vom Seeufer aus grüßte noch einmal aus luftiger Höhe die Dachsberghütte.

Jetzt war auch schon der Echostein, eine weitere Eiszeithinterlassenschaft, erreicht. Nach einer kurzen Echoprobe verabschiedete man sich hier vom schönsten Gebiet der Märkischen Schweiz. Auf dem Weg nach Buckow wurde noch die höchste Fichte Brandenburgs mit ihren 41,30 Metern Höhe vermessen. Zwei Wanderfreundinnen und zwei Wanderfreunde waren notwendig, um den Stammumfang zu umschließen. Er soll 3,81 Meter betragen.

Im Besucherzentrum „Schweizer Haus“ wurde die Wandergruppe herzlich zu einer Tasse Kaffee eingeladen. Nach einer Besichtigung der Naturausstellung ging es dann zurück zu den Parkplätzen am Gasthaus „Johst am See“. Mit einem herzlichen Dank an Birgit und Manfred für ihre Wanderführung und ihren interessanten Erklärungen verabschiedete man sich voller Zufriedenheit nach einem sehr schönen Wandertag. Auf der Terrasse des Gasthauses, mit einem Blick auf den Schermützelsee, ließen es sich ein Teil der Wandergruppe noch gut gehen.

Foto zur Meldung: Feldsteine in der Märkischen Schweiz - Frühjahrswanderung der Rehfelder Heimatfreunde
Foto: Feldsteine in der Märkischen Schweiz - Frühjahrswanderung der Rehfelder Heimatfreunde

Neujahrswanderung 2018 - Rehfelder Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr

(02. 01. 2018)

HeG:

In seiner 53. Rehfelder Information hatte Bürgermeister Reiner Donath am Silvestertag 2017 folgendes aufgeschrieben:   

„Jeder nimmt sich heimlich etwas vor oder verpflichtet sich ganz öffentlich, etwas ganz anders zu machen, eben etwas Besonderes zu vollbringen. So zum Beispiel mehr Sport zu treiben, zu schwimmen oder auch zu wandern. Schauen wir mal, wer Morgen bei der Neujahrswanderung mit den Heimatfreunden dabei sein wird. Starten wir gesund und friedlich in das neue Jahr.“

Tatsächlich hatten sich 28 Wanderfreunde/innen pünktlich um 10.00 Uhr vor der Heimatstube eingefunden. Die letzten Raketen einer friedlichen Silvesternacht waren gerade mal am Himmel über Rehfelde erloschen, da starteten die Heimatfreunde zu ihrer traditionellen Neujahrswanderung. Der Vorsitzende des Rehfelder Heimatfreunde e.V., Martin Tesky, begrüßte die erschienenen Heimatfreunde und ihre Gäste aus den umliegenden Gemeinden mit den besten Wünschen zum neuen Jahr. Dann hatte der Bürgermeister Reiner Donath, Gelegenheit, bei seiner ersten Begrüßungsrede im neuen Jahr, die Anwesenden auf die bevorstehende Zeit einzustimmen.

Bei fast schon frühlingshaften Temperaturen machte sich die Wandergruppe in Richtung Strausberg Fasanenpark auf den Weg. In Höhe der Rehfelder Waldpromenade wurde die Gemeindegrenze überschritten. Wanderleiter Martin Tesky hatte diesmal ein Waldgebiet südöstlich von Strausberg ausgesucht. Es wird „Der Dickmantel“ genannt. Auf schönen Wald- und Wiesenwegen, vorbei an Lichtungen und herrlichem Buchenbestand ging es dann über den Klosterdorfer Weg zurück zum Ausgangsort.

Gut gelaunt wurde die Wandergruppe vor der Heimatstube von Peter Michael begrüßt. Der hatte in der Zwischenzeit für einen gemütlichen Ausklang der ersten Veranstaltung 2018 in Rehfelde gesorgt. Liebevoll war eine kleine Stärkung, mit Pfannkuchen, Gebäck und Glühwein vorbereitet. Dank auch an Hilda Tesky, die für die Leckereien und für die Vorbereitung gesorgt hatte.

Für interessierte Wanderer hier noch die statistischen Daten von Wanderfreund Manfred Ahrens: Es wurden insgesamt 5,6 km gewandert, in einer Zeit von einer Stunde und 18 Minuten. Dabei wurde ein seniorenfreundlicher Durchschnitt von 4,3 km pro Stunde erreicht.

 

 

HeG:

Foto zur Meldung: Neujahrswanderung 2018 -  Rehfelder Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr
Foto: Neujahrswanderung 2018 - Rehfelder Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr

Neues aus der Heimatstube

(19. 12. 2017)

(HeG) Am letzten Museumstag des Jahres gab es noch eine erfreuliche Überraschung für die anwesenden Heimatfreunde. In der vorweihnachtlich geschmückten Heimatstube übergab Manfred Ahrens aus Ernsthof dem Museumsteam sechs fehlende Hefte aus dem zurzeit noch lückenhaften Bestand der Schriftenreihe des Luci Großer Verlages „Die Mark Brandenburg“. Auf der Internetseite der Heimatstube wurde seit dem Bestehen der Homepage auf diese Lücke aufmerksam gemacht. Für diese freundliche Unterstützung möchte sich hiermit  das Museumsteam ganz herzlich bei Manfred bedanken. Bemerkenswert ist, dass somit diese informative Publikation über Ereignisse und Geschichten in Brandenburg bis zum Heft 60 in der Heimatstube vorliegt. Weitere Hefte dieser heimatkundlichen Broschüre werden gern entgegengenommen.

Weiterhin wird berichtet:

Im vergangenen Oktober waren geschichtsinteressierte Heimatfreunde im Altlandsberger Forst auf Spurensuche und Erkundung der Geheimnisse im Jagen 57. Unter der Überschrift "Heimatfreunde erkunden slawischen Ringwall“ wurde am 23.10.2017 darüber berichtet. Am vergangenen Sonnabend endete der vielfältige Reigen an Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr der ersten urkundlichen Erwähnung von Petershagen mit dem Vortrag „Der Stern von Petershagen“. Dazu hatte der Verein„Bauernvolk“ in sein Domizil „Am Fuchsbau“ eingeladen. Unter den interessierten Zuhörern befanden sich auch zwei Teilnehmer, die an der erwähnten Erkundung im Jagen 57 teilgenommen hatten. Nicht schlecht gestaunt haben sie, als der Referent Andreas Lüders auf den Bericht über diese Erkundung der Rehfelder Heimatfreunde einging und dazu sogar noch Fotomaterial präsentierte. Hintergrund der Angelegenheit ist die Vermutung, dass der Stern im Wappen von Petershagen/Eggersdorf auf die slawische Besiedlung zurückzuführen ist. Die Rehfelder Heimatfreunde wollen sich im nächsten Jahr intensiver mit dieser speziellen Besiedlungsgeschichte befassen und dieses interessante Thema in der Heimatstube präsentieren. Deshalb kam man bereits nach dem Vortrag auf die Idee, die Kräfte zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und auf vorhandenes Material, was der Verein „Bauernvolk“ Eggersdorf seit 2001 zu diesem Thema gesammelt und ausgewertet hat, zu nutzen.    

Foto zur Meldung: Neues aus der Heimatstube
Foto: Neues aus der Heimatstube

Rehfelder Heimatheft 2/2017 erschienen

(06. 12. 2017)

(HeG) In der Schriftenreihe Rehfelder Heimathefte ist das Heft 2/2017 erschienen. Diesmal steht die beliebte Publikation der Heimatstube unter dem Thema "150 Jahre Ostbahn". Zu diesem Thema  enthält die neue Ausgabe einen Kalender mit  zwölf Lokomotiven und Triebwagen, die alle irgendwann auf der Ostbahnstrecke fuhren. Die Fotos wurden vom Rehfelder Mitbürger und Eisenbahnfan Peter Wolff herausgesucht. Dafür herzlichen Dank.

Die Autoren haben wieder interessante und unterhaltsame Begebenheiten aus der Region entdeckt und für alle Rehfelder und Freunde der Heimatgeschichte aus Nah und Fern aufgeschrieben.  Folgende Beiträge sind u.a. enthalten:

  • Aktivitäten der Rehfelder Heimatfreunde zu 500 Jahre Reformation
  • Das Kriegerdenkmal in Rehfelde-Dorf
  • Erinnerung an das Flachlandhochwasser in Rehfelde 1988
  • Schützenswerte Natur rund um den Rehfelder Naturlehrpfad
  • Rehfelder Persönlichkeiten – Hans von Rohrscheidt

Das Heft wird über den bekannten Vertrieb verbreitet und ist darüber hinaus gegen eine Schutzgebühr in der Heimatstube erhältlich. Wir würden uns freuen, wenn für das Heft 1/2018 Bürger aus Rehfelde, Werder und Zinndorf auch weiterhin ihre eigenen Dorfgeschichten aufschreiben und uns übermitteln.

 

Die Redaktion

 

Foto zur Meldung: Rehfelder Heimatheft 2/2017 erschienen
Foto: Rehfelder Heimatheft 2/2017 erschienen

Heimatfreunde zogen beeindruckende Bilanz

(13. 11. 2017)

(HeG) In ihrer Jahreshauptversammlung konnten die Heimatfreunde eine beeindruckende Bilanz über ihre Arbeit im Jahr 2017 ziehen. Im Speisesaal der Grundschule waren am vergangenen Freitag 31 Vereinsmitglieder erschienen. Den Bericht des Vorstandes trug Martin Tesky vor.

Nicht ohne Grund begann er den in der Satzung festgeschriebenen Zweck des Vereins in Erinnerung zu rufen. Zur offiziellen Vereinsgründung wurde eine Satzung mit einem Vereinszweck beschlossen, in der es um Heimatpflege, Heimatverbundenheit, Heimatgeschichte geht. Es sind also nicht nur die monatlichen Museumstage in der Heimatstube, sondern auch andere Aktivitäten, die zur Erfüllung des Vereinszweckes dienen, an denen sich aber leider immer weniger Vereinsmitglieder beteiligen. Trotzdem, so der Vereinschef, sei die praktische Umsetzung des Vereinszwecks durch vielfältige Maßnahmen und Aktivitäten wieder gut gelungen.

Das umfangreichste und arbeitsintensivste Projekt war auch in diesem Jahr die Rehfelder Heimatstube. Bis zum 31.10.2017 wurden 350 Besucher gezählt, die in mittlerweile sechs Ausstellungsräumen Rehfelder Geschichte erleben konnten. Darüber hinaus wurden zwei Sonderausstellungen, eine Geschichtswoche mit Schülern des Kinderhortes, eine „Historische Märchenstunde“, drei heimatgeschichtliche bzw. heimatkundliche Wanderungen, mehrere Zeitzeugengespräche, zwei Stunden Unterricht mit zwei dritten Klassen zum offiziellen Schulthema „Gestern & Heute“ und sieben Sonderführungen außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten durchgeführt.

Gegenwärtig hat die Heimatstube einen zeitweiligen Mitarbeiter, der innerhalb von drei Jahren die Digitalisierung der Exponate und Dokumente realisieren soll. Das ist ein besonders hervorzuhebendes Projekt, an das sich nicht einmal etablierte Museen mit ausschließlich bezahltem Personal wagen.

Durch eine Chronikgruppe der Heimatstube werden heimatkundliche Beiträge im Internet veröffentlicht und Artikel für die beliebten Heimathefte erarbeitet. Anfragen, auch deutschlandweit, zur Geschichte der Gemeinde werden beantwortet. Man interessierte sich nicht nur für Rehfelde, auch Auskünfte über den Tucholsky-Klub oder über das Leben von Reinhold Busch waren gefragt. Auch die Heimatbibliothek wurde wieder oft besucht. Dank moderner Informationstechnik ist ab diesem Jahr die digitalisierte „Chronik der Gemeinde Rehfelde 1247 – 1979“ unter www.heimatstube-rehfelde.de abrufbar.

Martin Tesky erinnerte in seinem Bericht auch daran, dass nicht nur die Interessengemeinschaft Rehfelder Heimatfreunde bereits 15 Jahre als eingetragener gemeinnütziger Verein besteht, sondern auch die Heimatstube am 29. Oktober 2017 15-jähriges Jubiläum hatte.

Dann hatten die anwesenden Mitglieder die Gelegenheit, Fragen zu stellen bzw. Hinweise zu übermitteln. Heimatfreund Gohlke sprach ein Thema an, dass in letzter Zeit bereits durch den Blätterwald rauschte. Er ging auf die Waldbestände ein, die in der grünen Gemeinde Rehfelde immer mehr der Motorkettensäge zum Opfer fallen, um Bauflächen zu gewinnen. Auch die Pflege und Erhaltung des Naturlehrpfads sollte nicht aus dem Auge verloren werden. Er regte an, dieses Thema noch intensiver in das Vereinsleben einzubeziehen.

Mit dem 130. Rehfelder Gespräch ging im Oktober die legendäre Gesprächsreihe „Rehfelder Gespräche“ zu Ende. Durch Heidrun Mora wurde deshalb vorgeschlagen, diese Gesprächsrunde nicht ganz einzustellen, sondern im Abstand von zwei Monaten Vorträge zu organisieren. Zwei Themen befinden sich bereits in Planung. Sie bot auch an, dazu einen Raum im Haus H&M zur Verfügung zu stellen.

Im Anschluss wurden wieder verdienstvolle Heimatfreunde geehrt und ausgezeichnet.

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Foto: Mitgliederversammlung der Heimatfreunde

15 Jahre Rehfelder Heimatstube

(28. 10. 2017)

(HeG) Wer sich das Internetportal der Rehfelder Heimatstube anschaut kann unter dem Menü Museumsgeschichte folgenden Eintrag lesen:

Seit dem 29. Oktober 2002 gibt es in Rehfelde eine Heimatstube. Die feierliche Eröffnung fand in der bereits nicht mehr existierenden Steinbaracke in der Lindenstraße durch den damaligen Bürgermeister Arno Neumann statt“.

Demnach besteht in Rehfelde seit 15 Jahren ein kleines Dorfmuseum. Anlass genug heute auf diese Kultureinrichtung zu schauen und zu erinnern. 15 Jahre ist die Interessengemeinschaft „Rehfelder Heimatfreunde“  e.V. gemeinnütziger Träger der Heimatstube. Die Einrichtung verzichtet seit dieser Zeit auf Eintritt, was für andere Museen, die das heute auch so handhaben, als große und  bemerkenswerte Errungenschaft in der Presse propagiert wird. Von Anfang an organisiert die Familie Tesky das Leben in der Heimatstube und kümmert sich um den gesamten Museumsbetrieb, um die Betreuung der Besucher und um die Raumpflege. Die Einrichtung hat sich in 15 Jahren kontinuierlich entwickelt und  verfügt inzwischen über 9 kleine Räume. In einem davon befindet sich die regionale Ausstellung zur Geschichte der Zisterzienser im Niederen Barnim. Jährlich finden in der Heimatstube 2 bis 3 eigene Sonderausstellungen und eine Geschichtswoche mit den Hortkindern statt. Weiterhin besteht ein Heimatarchiv, was ständig erweitert wird. Seit 2016 gibt es einen zeitweiligen Museumsmitarbeiter und ein festes Museumsteam. Große Teile des Museumsbestandes sind in der Zwischenzeit digitalisiert. Ein Heimatfreund betreut  ehrenamtlich die Internetseite der Rehfelder Heimatstube und ist gleichzeitig  als „Internetreporter“ tätig. Um die moderne Technik einzusetzen hat sich die Heimatstube der neuen Plattform für Museen und Kultur  „Proxipedia“ angeschlossen. Die App der Smartphones übernimmt automatisch die Ortung des Standortes des Dorfmuseums und liefert gleichzeitig kurze Informationen für den Anwender. Über eine telefonische Anmeldung kann die Heimatstube u.a. auch ständig besichtigt werden.                 

 

[Heimatschule in der alten Schule]

Foto zur Meldung: 15 Jahre Rehfelder Heimatstube
Foto: Logo der Heimatstube

Rehfelder Heimatfreunde e.V. beendet Vortragsreihe „Rehfelder Gespräche“

(26. 10. 2017)

(HeG) Mit dem 130. Rehfelder Gespräch haben die Rehfelder Heimatfreunde am vergangenen Mittwoch ihre Bildungsveranstaltung „Rehfelder Gespräche“ beendet. Martin Tesky, Chef des Rehfelder Heimatfreunde e.V. und Protagonist dieser legendären und für Rehfelde einmaligen Vortragsreihe versprach aber, dass auch zukünftig, im Rahmen der Vereinsarbeit, Themennachmittage und Vorträge organisiert werden sollen. Eine solche Veranstaltung wird demnächst bereits, auch auf vielfältigen Wunsch der Anwesenden,  organisiert, weil ausgerechnet leider bei der letzten Veranstaltung der Referent, aus gesundheitlichen Gründen, absagen musste. Auf Grund seiner 16 jährigen Erfahrung und  Arbeit, mit 53 Referenten in dieser Zeit,  war es natürlich für Martin Tesky nicht schwer, schnell für Ersatz zu sorgen. So konnte Manfred Ahrens aus Ernsthof, Hobbyheimatforscher, Natur- und Heimatfreund, sowie Ideengeber für die thematische Rad- und Wanderroute mit der Bezeichnung „Oberbarnimer Feldsteinroute“, kurz OFR genannt, gefunden werden. Der Ersatzreferent hatte vor einigen Tagen die Möglichkeit gehabt, die Märkische Schweiz aus der Luft zu betrachten und dabei ganz speziell die Landschaft und Dörfer, die an der Trasse der OFR liegen, zu fotografieren. Dabei sind interessante Luftaufnahmen entstanden, die Manfred Ahrens den Zuhörerinne- und Zuhörern präsentierte.

Mit einem zünftigen Musikstück begann sein Vortrag im Stadtgebiet von Strausberg Nord, wo die touristische Route beginnt und auch endete. Über Klosterdorf, Prädikow, Ernsthof, Grunow, Ihlow und Pritzhagen ging die Reise. Einige der Anwesenden, die auch an den drei zurückliegenden heimatkundlichen Radwanderungen des Heimatverein auf der Trasse der OFR teilgenommen hatten, waren sehr darüber erstaunt, was es doch für Probleme bereitet, den vermeintlich bekannten Weg mit Hilfe von Luftaufnahmen wieder zu erkennen.  Zwischendurch ließ der Referent auch die Anwesend raten, um welchen Ort es  sich denn handeln könnte. Die meisten kennen ihre Heimat, aber von Oben betrachtet war es dann doch recht schwer, die betreffende Gegend oder den Ort zu erraten. So verging die Zeit wörtlich fast wie im Flug. Die Heimatfreunde dankten Manfred Ahrens für seinen interessanten Vortrag mit einem Blumenstraus. Dieser Dank war verbunden mit dem Wunsch, ihn  zukünftig für heimatkundliche Vorträge in Rehfelde bald wieder begrüßen zu können.

Nach dem Vortrag hatte der Vorstand und einige eingeweihte Mitglieder eine Ehrung für Martin Tesky vorbereitet. Mit Blumen, einem Zuschuss für sonnige Erholungstage am Strand von Bansin, eingesammelt an diesem Abend in einer Sparbüchse in Form eines Strandkorbes und einem zünftigen Lutherthesen - Kräuterlikör, passend zum Lutherjubiläum,  wurde ihm für seine herausragende Tätigkeit gedankt. Zum Abschluss der Ehrung dankte auch der Bürgermeister, Reiner Donat, für die großartige Leistung bei der Organisation und Durchführung der „Rehfelder Gespräche“ für die Gemeinde. Er bedauerte gleichzeitig sehr, dass es im Vorfeld zu keiner anderen Lösung gekommen ist und wünschte eine erfolgreiche Weiterführung, für die vom Vereinsvorstand vorgeschlagenen neuen Organisationform von Bildungsveranstaltungen und Gesprächsrunden.

Foto zur Meldung: Rehfelder Heimatfreunde e.V. beendet Vortragsreihe „Rehfelder Gespräche“
Foto: Rehfelder Heimatfreunde e.V. beendet Vortragsreihe „Rehfelder Gespräche“

Unser Nachbardorf feiert ihr 650. Ortsjubiläum!

(06. 09. 2017)

(MT) Der Hennickendorfer  Heimatverein, der mit den  Rehfelder Heimatfreunden  eng verbunden ist, hat sich schon seit Monaten, gemeinsam mit vielen anderen Hennickendorfer Vereinen, Unternehmen und Initiativen  auf ihr feierliches Ortsjubiläum  - vom 8. bis 10. September 2017 -  vorbereitet. Sie würden sich auch über  Gäste aus den benachbarten Zisterzienserdörfern Rehfelde, Werder und Zinndorf  sehr  freuen.

Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten ist der Festumzug am Sonnabend, den 09. September 2017 ab 10.30 vom alten Bahnhof zum Festplatz. 7.545 bunte Wimpel  schmücken diesen Weg.

An diesem Sonnabend werden auch Rundfahrten auf dem Stienitzsee mit der Reederei Kutzker angeboten. Abfahrten sind am Schiffsanleger Hennickendorf/Sportplatz um 14:00 Uhr, 15:30 Uhr, 17:00 Uhr und 18:30 Uhr. Ein Höhepunkt ist sicherlich auch die Rundfahrt zum Feuerwerk von 20:30 Uhr bis 22:30 Uhr

Lassen wir uns überraschen, denn die Organisatoren haben zum Fest viele schöne Veranstaltungen parat.

Foto zur Meldung: Unser Nachbardorf feiert ihr 650. Ortsjubiläum!
Foto: Unser Nachbardorf feiert ihr 650. Ortsjubiläum!

Radwanderung zum Fledermausmuseum

(14. 08. 2017)

(HeG) So wie in den vergangenen Jahren hatten sich die Heimatfreunde aus Rehfelde und ihre Gäste wieder das beste Radfahrwetter ausgesucht, um ihre diesjährige traditionelle heimatkundliche Radtour zu absolvieren. Diesmal war eine Fahrt zu den Fledermäusen nach Julianenhof, mit Besichtigung des Internationalen Fledermausmuseums, geplant.

So wie in der einschlägigen Presse und auf den Internetseiten der Gemeinde und der Heimatstube Rehfelde angekündigt trafen sich am Mittwoch, den 9. August 2017 pünktlich um 9.15 Uhr vor dem Tourismuspavillon am Bahnhof Rehfelde 16 natur- und heimatkundlich begeisterte Radfahrerinnen und Radfahrer.

Nach einer kurzen Begrüßung und aktuellen Informationen durch den Tourenführer Helmut Georgi begab man sich auch kurz darauf auf Entdeckungsfahrt. In Hohenstein wurde noch Manfred Ahrens, Hobby-Heimatforscher aus Ernsthof als Kenner der Region von der Radgruppe herzlich begrüßt und aufgenommen.

Nach dem Erreichen des regionalen Radweges „Tour Brandenburg“ ab Klosterdorf gab es beim Passieren der Ortslage Kähnsdorf auch gleich die erste Information durch den Hobby-Heimatforscher.

Nach einer erholsamen Bergabfahrt gelangte die Gruppe nach Prädikow. Hier verabschiedete man sich leider von diesem schönen Radweg, der weiter nach Reichenow geführt hätte. Eine angekündigte Straßensperrung zwischen Reichenow und Ihlow veranlasste die Organisatoren zur Veränderung der Strecke. Das war, so wie sich später herausstellt, unnötig, denn auf der Baustelle fanden an diesem Tag keine Bauarbeiten statt. Die Straße von Reichenow nach Ihlow war zudem noch befahrbar. Wie auch immer, man benutzte einen Feld- und Waldweg, der zur Oberbarnimer Feldsteinroute (OFR) gehört und gelangte ohne größer Pannen und Vorkommnisse nach Ihlow.

Dann begann, so wie in der Märkischen Schweiz zu erwarten, eine Bergauffahrt in Richtung Reichenberg. Bevor die Ortslage erreicht wurde, galt es noch einen Blick auf den Galgenberg zu werfen. Manfred hatte natürlich auch die passende Geschichte zur Bezeichnung dieser Erhebung parat. Pünktlich erreichten kurze Zeit später die Radler den kleinen Ort Julianenhof, einen Ortsteil von Reichenberg. Hier befindet sich in einem ehemaligen Stallgebäude des Gutes Julianenhof das Internationale Fledermausmuseum.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch eine freundliche Museumsmitarbeiterin konnte man bei einem Vortrag die Welt der Fledermäuse kennen lernen. Zwölf der 18 in Brandenburg vorkommenden Fledermausarten finden heute in den Gewölben, im Eiskeller und in der Stallanlage Unterschlupf. Nach dem sehr informativen Vortrag war noch Gelegenheit zur Besichtigung des Museums, des Eiskellers und des Fledermausgartens.

Nach diesem interessanten Aufenthalt ging es weiter im bergigen Gelände. Nächstes Ziel war der kleine verschlafene Ort Pritzhagen, welcher vor Jahren von sich Schlagzeilen machte. Hier erfolgte eine umfassende Dorferneuerung, so wie sie es später in dieser Region nicht mehr gegeben hat. In der Presse sprach man von einem mittleren Wunder, was es hier gegeben haben soll.

Grund dafür war, dass als Höhepunkt der Dorferneuerung sogar noch die Kirche umfangreich saniert werden konnte. Kenner behaupten: Pritzhagen ist der schönste Ort in der Märkischen Schweiz. Die Radler ließen es sich nicht nehmen, auch noch einen Blick in das Inneres der kleinen Kirche zu werfen. In der Gaststätte „Pritzhagener Heide“ konnte man sich anschließend bei "Radler" und Bockwurst stärken.

Dann ging es in rasanter Abfahrt zum Großen Tornowsee. Hier führt die OFR durch das schöne Stobber-Tal, immer auf dem 3. Abschnitt (6 km) des Natura Trail Märkische Schweiz entlang. Die Natura Trails der Naturfreunde sind Rad- und Wanderwege, welche die vielen Naturschätze der Region dem Besucher mit allen Sinnen erlebbar machen. Die Radgruppe konnte es genießen.

In Buckow angekommen hatte man sich entschlossen, noch eine Kaffepause einzulegen. Die sonnige Terrasse des Bistro des Mini Golfplatzes bot dazu Gelegenheit. Die Rückfahrt ab Buckow erfolgte, so wie den meisten bekannt, auf dem Europaradweg R1 über Waldsieversdorf, Bergschäferei, Liebenhof, Garzin, Garzau nach Rehfelde. Pünktlich um 17.00 Uhr kamen die Radler wieder am Bahnhof in Rehfelde an. Bei Ankunft waren 52 km, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,0 km/h, absolviert.

Es war wieder eine Radtour mit allem was dazugehört, die man so schnell nicht vergisst. Ein besonderer Dank geht an Manfred Ahrens für seine interessanten Erklärungen während der Fahrt und schließlich noch als Pannenhelfer in der Not.

Foto zur Meldung: Radwanderung zum Fledermausmuseum
Foto: Radwanderung zum Fledermausmuseum

Radtour der Rehfelder Heimatfreunde „Durch die Märkische Schweiz zum Internationalen Federmausmuseum“

(07. 08. 2017)

(HeG) Auch in diesem Jahr wollen die Rehfelder Heimatfreunde auf Entdeckungstour gehen. Ein Kulturstopp soll am Internationale Fledermausmuseum in Reichenberg, Ortsteil  Julianenhof, eingelegt werden. Hier besteht auch die Möglichkeit zu einer kostenlosen Besichtigung. (Spenden sind erbeten!)     

Wie immer sind zu dieser heimatkundlichen Radwanderung auch Natur- und Heimatfreunde aus anderen Gemeinden herzlich eingeladen.  

Termin: 09. August 2017 09.15 Uhr

Treffpunkt: Wanderbahnhof Rehfelde Tourismuspavillon  

Die Radwanderung führt auf einem Rundkurs auf  überwiegend gut ausgebauten überregionalen und regionalen Radwegen durch die Märkische Schweiz über Hohenstein, Klosterdorf, Prädikow, Reichenow, Ihlow, Reichenberg, Julianenhof, Pritzhagen. Die Tour führte weiter auf unbefestigten Waldwegen entlang der Oberbarnimer Feldsteinroute (OFR) durch das Stobbertal nach Buckow. Von Buckow aus geht es zurück,  wieder auf dem sehr gut ausgebauten  R1 in Richtung Bergschäferei, Liebenhof, Garzin nach Rehfelde. Insgesamt werden ca. 55 km geradelt. Das Durchschnittstempo wird bei etwa 15 km/h liegen, wobei immer wieder Pausen zur Erholung eingelegt werden. Unterwegs wird der Hobby - Heimatforscher Manfred Ahrens aus Ernsthof, an ausgewählten Standorten, über Begebenheiten aus der Region berichten.      

Die Rückkehr ist gegen 17.00 Uhr wieder am Wanderbahnhof Rehfelde geplant. Sollte am Veranstaltungstag ausgesprochenes Regenwetter vorherrschen, fällt die Radwanderung aus!

Pausen, mit Möglichkeit zur Versorgung,  sind in Pritzhagen oder Buckow vorgesehen. Trotzdem sollte  jeder Teilnehmer eine eigene Verpflegung und Getränke aus dem Rucksack einplanen und mitbringen.  

Die Wanderleitung übernimmt der Heimatfreund Helmut Georgi.  

 

Aktuelle Information:

Wegen Straßenbauarbeiten und deshalb Sperrung der Landstraße zwischen Reichenow und Ihlow erfolgt eine Streckenänderung. Geplant ist die Anfahrt nach Ihlow über einen unbefestigten Abschnitt des Radweges  "Oberbarnimer Feldsteinroute". Die Teilnehmer sollten sich für diesen kurzen Streckenverlauf auf erschwerte Bedingungen einstellen. 

 

 

Foto zur Meldung: Radtour der Rehfelder Heimatfreunde „Durch die Märkische Schweiz zum Internationalen Federmausmuseum“
Foto: Radtour der Rehfelder Heimatfreunde „Durch die Märkische Schweiz zum Internationalen Federmausmuseum“

Ein Dankeschön für Kuno Adomeit

(27. 06. 2017)

(MT) Naturfreund Kuno Adomeit freute sich über die nicht alltägliche Einladung der Rehfelder Heimatfreunde zu einem Potsdam-Trip am 21.Juni 2017. Es sollte ein Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz für Natur und Umwelt in Rehfelde sein. Dass neben dem Besuch des Babelsberger Parks auch das Museum BARBERINI mit offiziellem Empfang und Vortrag auf der Tagesordnung stand, überraschte Kuno nun doch etwas.

Der Besuch von Landtag (Schloß) und  Nikolaikirche waren weitere Bestandteile des Tagesprogramms. Kuno Adomeit ist nicht nur Naturfreund und engagierter „Arbeiter“ am Rehfelder Naturlehrpfad – er ist auch ein trainierter Wandersmann. Vier Stunden ununterbrochen Wandern und Spazieren durch herrliche, naturbelassene Parklandschaften und durch Potsdam steckte er mühelos weg.

Sollte Kuno von den vielen Schöpfungen der Gartenkünstler Peter Joseph Lenne‘ und Fürst Hermann von Pückler-Muskau nur einige als Idee auf dem Areal des Rehfelder Naturlehrpfades umsetzen, dann wären wohl viele Fördermittel und  Spendengelder erforderlich.

Foto zur Meldung: Ein Dankeschön für Kuno Adomeit
Foto: Ein Dankeschön für Kuno Adomeit

Rege Teilnahme am 16. Rehfelder Pflanzentauschmarkt

(08. 05. 2017)

(HeG) Mit ihrem 16. Pflanzentauschmarkt haben die Rehfelder Heimatfreunde die Erwartungen der Garten- und Pflanzenliebhaber am vergangenen Sonntag  erfüllt. Liebevoll hatten die Gartenfreunde ihre Pflanzen vorbereitet,  getopft, beschriftet und präsentiert. Unter den üblichen  Exponaten wie Funkien, Canna oder Gewürzpflanzen, befanden sich auch unbekannte Arten. So gab es zum Beispiel das Gelenkkraut, welches das Interesse weckte. Vielleicht hilft es bei Knieproblemen. Jedenfalls war es schnell „vergriffen“. Auch vorgekeimte Frühkartoffeln der Sorte „Adretta“ waren in diesem Jahr begehrt. Schon nach kurzer Zeit war abzusehen, dass es keine Restbestände geben wird. Immer wieder kamen Interessierte vorbei, um zu schauen oder um noch eigene Pflanzen zu präsentieren. Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren Ruth und Georg Gehrke, die in bewährter Weise die Vorbereitungen und Organisation übernommen hatten.                                 

 

Foto zur Meldung: Rege Teilnahme am 16. Rehfelder Pflanzentauschmarkt
Foto: Rege Teilnahme am 16. Rehfelder Pflanzentauschmarkt

125. Rehfelder Gespräch - Besuchermagnet im bisherigen Veranstaltungsjahr

(24. 02. 2017)

(HeG) Am vergangenen Mittwoch war in der Fernsehzeitung seit langem wieder einmal ein interessanter Fernsehabend angekündigt worden. In der ARD sollte zur besten Sendezeit der Film „Katharina Luther“ über den Bildschirm flimmern. Trotzdem hatten es fast 40 Rehfelder, Heimatfreunde und Gäste aus den umliegenden Gemeinden sich nicht nehmen lassen, an dem  für diesen Abend schon lange erwarteten 125. Rehfelder Gespräch teilzunehmen.

Dr. Rolf Barthel, Historiker aus Strausberg war zu dem Thema: „Die mittelalterliche Besiedlung des Barnims“ angekündigt worden. Sein Vortrag wurde so gehalten, wie es sich für einen Historiker gehört: Geschichtliches Fachwissen, Neugier, Verbindungen zwischen den einzelnen Geschehnissen und historischen Funden knüpfen und ihre Thesen zu geschichtlichen Etappen mit Beweisen zu untermauern. Alle diese Merkmale kann Dr. Barthel von sich in Anspruch nehmen. Besonders mit den Beweisen, so schien es jedenfalls, geht er sehr gewissenhaft und unnachgiebig um. Von Anfang an hat er über den langen Zeitraum der Besiedelung in unserer Heimat interessant gesprochen und wesentliche Ereignisse spannend dargestellt. Einige bemerkenswerte Sachverhalte sollen nachfolgend erwähnt werden: 

Da ist natürlich für uns Randberliner erstaunlich, dass besonders Köpenick eine besondere Rolle gespielt hat. Ein beeindruckendes Bild von der Hauptburg zur Zeit des sich selbst ernannten Slawenfürsten Jaxa von Köpenick – Iacza de Copnic - (um 1150), im Südteil auf der Insel zwischen Dahme und Spree, und ein Luftbild von der Köpenicker Schlossinsel, so wie wir sie heute erleben, erweckte bei den Zuhörern Erstaunen.

Ausführlich berichtete er dann über die von ihm erforschte Theorie, nach der das Gebiet des Barnims aus drei Gebieten von Askaniern, Wettinern (Landsberg bei Halle) und Magdeburgern planmäßig in Besitz genommen wurde. Interessant dabei war auch, dass die Siedler aus den südwestlichen Gebieten oft die Namen ihrer neuen Dörfer nach ihren Herkunftsdörfern benannten. So gibt es zum Beispiel Wollenberg oder Ihlow noch an anderer Stelle.  

Dann ging er auf die Dendrochronologie ein, wonach das Alter von Holz an Hand der Stärke der Jahresringe bestimmt werden kann. Durch diese weiterentwickelte wissenschaftliche Methode müssen nun Gründungszeiten von bestimmten Dörfern neu  überdacht werden. Für die weitere Erforschung der Besiedlung ist diese Methode heute unverzichtbar.

Auch um die Wappenkunde kamen die Anwesenden nicht herum. Schließlich kam der Zeitabschnitt, in dem die Zisterzienser in unsere Gegend kamen und die Klosterdörfer wie Rehfelde, Zinndorf und Werder gründeten.

Die VIA VETUS, ein mittelalterlicher Fahrweg der von Köpenick aus bis nach Wriezen führte und auch durch das Territorium von Rehfelde verlief,  wurde in seinem Vortrag nicht ausgelassen.  

Eigentlich war auch für dieses Rehfelder Gespräch, so wie immer, eine reichliche Stunde veranschlagt. Dr. Barthel hat fast die doppelte Zeit gebraucht und der Film zum Thema Luther war fast schon zu Ende. Wie auch anders, wenn man sich am Schluss seines Vortrages noch einmal den historisch gewaltigen Zeitraum vor Augen führt, über den spannend und interessant referiert wurde. Nochmals vielen Dank dafür.

Foto zur Meldung: 125.  Rehfelder Gespräch -  Besuchermagnet im bisherigen Veranstaltungsjahr
Foto: Eröffnung durch den Vorsitzenden der Rehfelder Heimatfreunde

Dank des Bürgermeisters an Heimatfreunde

(09. 11. 2016)

(HeG) Am vergangenen Freitag zogen die Heimatfreunde Rehfelde in ihrer Mitgliederversammlung Bilanz über die geleistet Arbeit im Jahr 2016. Der Vorsitzende, Martin Tesky,  konnte im Bericht des Vorstandes beeindruckend über die vielfältigsten Veranstaltungen und Aktivitäten berichten. Besonders hervorzuheben waren die Veranstaltungen in der Heimatstube, die sich zu einem kleinen Dorfmuseum entwickelt hat. Über 400 Besucher machten sich in 28 Veranstaltungen mit den verschiedenen heimatkundlichen Themen vertraut. Dabei war ein besonderer Schwerpunkt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Neu ist auch eine sogenannte Keller– Galerie, in der zwei Ausstellungen präsentiert wurden.

Ein Besuchermagnet war auch in diesem Jahr die Bildungsreihe „Rehfelder Gespräche“, die wieder mit interessanten Beiträgen aufwarten konnte.

Neu in diesem Jahr ist auch das Erscheinen der sogenannten Heimathefte, eine Publikationsreihe über die Dörfer Rehfelde, Zinndorf und Werder. Bisher sind zwei Hefte erschienen.

Auf touristischem Gebiet konnte über die heimatkundliche Radwanderung „Auf der Spur der Löcknitz“ und über die Neujahrs- und Herbstwanderung berichtet werden.

Für die herausragenden Leistungen überbrachte Bürgermeister Reiner Donath den Dank der Gemeinde und seine persönliche Anerkennung für die geleistete Arbeit. Nach seinen Worten ist der Rehfelder Heimatfreunde e.V. der aktivste Verein in der Gemeinde. Besonders die Vielfältigkeit hob er hervor, die in dieser Art im Gemeindeleben einmalig ist, immer wieder verblüfft und deshalb großes Lob und besonderen Dank verlangt.

      

 

 

Foto zur Meldung: Dank des Bürgermeisters an Heimatfreunde
Foto: Mitgliederversammlung der Heimatfreunde

Ausstellung „Heimat Barnim“

(29. 05. 2016)

(MT) Bereits die Zisterzienserausstellung zum Internationalen Museumstag 2014 war etwas Einmaliges für die Region. In diesem Jahr wurde in der Rehfelder Heimatstube die Ausstellung „Heimat Barnim“ im Themenjahr Kulturland Brandenburg erstmals mit einer thematischen Wanderung – der „Grenzwanderung“ - verbunden.

Vor 200 Jahren (1816) wurden die Landkreise Nieder- und Oberbarnim neu gebildet – ein historisches Datum, das heute in Vergessenheit geraten ist. Nicht aber bei unserem Hobby-Regionalhistoriker Manfred Ahrens aus der heutigen Gemeinde Oberbarnim. In einer erlebnisreichen Schau hat er ein Gesamtbild des Barnim als geologisches Gebilde und kommunalpolitische Einheit, verbunden mit Impressionen von der Oberbarnimer Feldsteinroute, eindrucksvoll dargestellt. Sein fotografisches Talent wurde von den zahlreichen Besuchern oftmals gelobt.

Um der Vielfalt der Ausstellungsexponate von Manfred Ahrens gerecht zu werden, mussten die Museumsleute sich etwas einfallen lassen – kurzfristig wurde ein neuer rustikaler Ausstellungsraum im Museumskeller geschaffen. Ergänzt wurde die interessante Führung durch die Ausstellung auch noch durch eine PowerPointPräsentation und Videoshows von Helmut Georgi und eben Manfred Ahrens.

Die Ausstellung ist bis einschließlich Museumstag am 14. Juni 2016 für Besucher geöffnet.

Foto zur Meldung: Ausstellung „Heimat Barnim“
Foto: Unten links: Manfred Ahrens - Helmut Georgi

Grenzwanderung

(24. 05. 2016)

(HeG) Anlässlich des Internationalen Museumstages, der deutschlandweit am vergangenen Sonntag begangen wurde, organisierten Mitglieder des Rehfelder Heimatfreunde e.V. in der Heimatstube eine Sonderausstellung unter dem Thema „Heimat Barnim“.

Zusätzlich und passend zum Thema erfolgte eine geführte Wanderung in das Grenzgebiet des Niederbarnim und des Oberbarnim.
Die interessierten Teilnehmer trafen sich bei strahlender Sonne am Wanderbahnhof Rehfelde und begannen pünktlich um 13.15. Uhr ihre Wanderung. Nicht zufällig war der erste Stopp am Grenzgraben zwischen dem Oberbarnimer Dorf Garzau und Rehfelde geplant. Hier befindet sich am Rastplatz des Europäischen Fernradwanderweges R1 ein historischer Grenzstein, der die ehemalige Grenze des Kreises Oberbarnim und des Kreises Niederbarnim anzeigt.

Wegen der verbesserten Einrichtung der Provinzialbehörden wurde vor 200 Jahren eine Reform der damals bestehenden Verwaltungsstruktur angeordnet. In dieser Zeit wurden solche Grenzsteine errichtet. Zu Ehren dieses Jubiläums hatten die Heimatfreunde vor dieser Wanderung den Stein im Erscheinungsbild verbessert, d.h. gesäubert und die Schrift erneuert. Bevor die Grenze überschritten wurde, diente an diesem Tag der Grenzstein als Kulisse für ein Erinnerungsfoto. 
Die Wanderung führte weiter ein Stück in den Oberbarnim, in das damalige Grenzgebiet hinein, in Richtung Garzau. Schon zu Beginn der Wanderung hatten sich die Teilnehmer verabredet, trotz der großen Hitze bis zur Feldsteinpyramide zu wandern. Den meisten Teilnehmern war der Pfad, auf dem jetzt hinter dem ehemaligen Schlosspark gewandert wurde, unbekannt. Angenehme Kühle spendete hier der Waldbestand am Mühlenfließ und ließ die Wanderer neue Kraft schöpfen, um den Pyramidenberg zu ersteigen. Nach einem kurzen Abstecher in Richtung Forsthaus, erreichte die Wandergruppe voller Zufriedenheit die Feldsteinpyramide.
Es gehört einfach dazu, wenn man an diesem einzigartigen Bauwerk der Region steht, an Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau zu erinnern. Das wurde auch in Form eines kleinen Exkurses in die Geschichte jener Zeit getan. Nach dieser Verschnaufpause kam man tatsächlich auf die Idee, die Pyramide auf den dafür vorgesehenen Seitenaufstiegen zu erklimmen, um die Turmhaube zu erreichen. Der Ausblick von dort belohnte die Mühe und Anstrengung.
Über den Weinberg hinab ging die Wandergruppe wieder zurück in die Parklandschaft, vorbei an alten, in voller Blüte stehenden Kastanienbäumen, die sicher zu Schmettaus Zeiten als Begrenzung eines Fahr-und Reitweges dienten. Die Grenze vom Oberbarnim zum Niederbarnim wurde schließlich am nicht mehr vorhandenen Ortsschild in der Strausberger Straße von Garzau passiert. Auch hier konnte man den Verlauf des Grenzgrabens erkennen. Auf sandigem Weg ging es nun vorbei an den Kleingärten der Anlage „Am Feld“ in die Ortslage Rehfelde hinein. Einen kurzer Abstecher zum Naturlehrpfad ließen sich die Teilnehmer nicht entgehen.
In dieser Oase von Rehfelde fanden die Wanderer erneut Abkühlung im Schatten der Bäume. Noch schnell ein Blick zum Baum des Jahres 2015, dem Feld–Ahorn, der hier im Herbst des vergangenen Jahres gepflanzt wurde, vorbei an Feldsteinformationen und Schautafeln. Nicht zu vergessen ein Blick zu den Feldsteinhexen, die von Helmut Lattwin hergestellt und hier aufgestellt wurden.

Wohlbehalten erreichten die Wanderer ihr Ziel, die Heimatstube. Hier nahm man die Gruppe freudig in Empfang. Sie reihten sich in die bereits begonnene Kafferunde ein, die nach der Eröffnung der Sonderausstellung „Heimat Barnim“ von Manfred Ahrens bereits vor der Heimatstube begonnen hatte. Die moderne Technik machte eine Wanderbilanz sofort möglich. Insgesamt wurden 6,45 km zurückgelegt. Diese Strecke wurde in einer Zeit von 103 Minuten bewältigt. Eine beachtliche Leistung an diesem ersten heißen Sommertag im Jahr 2016.
 

Foto zur Meldung: Grenzwanderung
Foto: Grenzwanderung

Zeitreise

(28. 05. 2015)

(BS) Interessierte Schüler der einzelnen Klassenstufen aus dem Hort "Raxli-Faxli" nutzten die Möglichkeit, die Ausstellungsstücke aus der Zeit des 2. Weltkrieges und des schweren Neubeginns nach dem Krieg in der Heimatstube in Rehfelde zu besichtigen. Sehr aufmerksam lauschten sie dem kindgerechten Vortrag des Vorsitzenden des Heimatvereins, Martin Tesky. Ein Kradmelder in Originalgröße und – kleidung. Kochgeschirr, Feldflasche und zusammenklappbares Aluminiumbesteck waren Zeitzeugen zum Anfassen und wurden „begutachtet“. Über die schwere Zeit nach dem Krieg konnten einzelne Schüler auch Beispiele aus Opas und Uropas Erzählungen einbringen.

Originalexponate zeigten sehr anschaulich, wie die Menschen mit einfachen Mitteln und schwerer Handarbeit sich zu helfen wussten, zum Beispiel die manuelle Herstellung von Zuckerrübensirup.

Tief beeindruckt waren sie von Originalfotos und Dienstausweisen ganz junger Soldaten, die  ja selbst noch Kinder waren und in den Krieg ziehen mussten. Für die Schüler unvorstellbar. Ein Hinweis auf Anne Frank machte neugierig und deshalb wird das Leben von Anne Frank bei einem weiteren Besuch in der Heimatstube im Mittelpunkt stehen.

Alle bedankten sich für die interessante Führung und waren einheitlich der Meinung, 70 Jahre Frieden – und so soll es bleiben!

Mit Saft und Kuchen ging eine interessante Reise in die Vergangenheit zu Ende.

Foto zur Meldung: Zeitreise
Foto: Zeitreise

Lebendige Historie in der Heimatstube

(17. 05. 2015)

(HeG) Am 17. Mai 2015 feierten die Museen in Deutschland den 38. Internationalen Museumstag. Unter dem Motto MUSEUM.GESELLSCHAFT.ZUKUNFT. wurden wieder ein vielfältiges Programm, tolle Aktionen und spannende Entdeckungen gezeigt.

So auch in der Heimatstube Rehfelde, wo unter dem Thema „Spurensicherung 1945 – Rehfelde“ eine Sonderausstellung, konzipiert und gestaltet durch den Ortschronisten und Vorsitzenden der Rehfelder Heimatfreunde, Martin Tesky präsentiert wurde.

Noch bis zum 09. Juni 2015 kann diese interessante Ausstellung mit Bild-Tafeln, Exponaten aus der Zeit um 1945, Originaldokumenten, Utensilien und Abzeichen aus der Nazi-Zeit besichtigt werden. Zeitzeugenberichte und Originalfotos verleihen der Ausstellung ihren besonderen Reiz.

In seinen Eröffnungsworten betonte Martin Tesky: „Es handelt sich hier um eine Geschichtsausstellung aus Anlass der Beendigung des zweiten Weltkrieges nach 70 Jahren, die von Zeitzeugenberichten aus Rehfelde lebendig gemacht wurde und für zukünftige Generationen in Erinnerung bleiben soll“. Für die Bereitstellung besonderer Exponate wurden Helmut Treitler und Klaus Wacker mit einem Blumenstraus gedankt. Ein mit Stahlhelm und original Motoradmantel bekleideter Kradmelder und andere Militärausrüstungen bilden den Mittelpunkt der Exponate zum Anfassen. Die ausgestellten Abzeichen - Leihgaben von Klaus Wacker - waren der Publikumsmagnet.

Ergänzend zu diesem Thema waren in den Ausstellungsräumen auch eine Dokumentation und der Video-Film „Tagebuch der Anne Frank“ zu sehen.

Für das leibliche Wohl der Besucher, immerhin haben insgesamt 40 Interessierte aus Rehfelde und Umgebung die Ausstellung besucht, sorgte die Heimatfreundin Marlis Schulz und Christine Vogel mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Mit angeregten Gesprächen klang der Museumstag bei den Heimatfreunden in Rehfelde aus und wird bestimmt für die nächste Zeit in guter Erinnerung bleiben.

Foto zur Meldung: Lebendige Historie in der Heimatstube
Foto: Lebendige Historie in der Heimatstube


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