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Wanderung am 19.04.2017 in den "Dickmantel"

Heimatgeschichtliche Wanderung

Am Mittwoch, den 19. April 2017 um 13.00 Uhr, ab Rehfelder Heimatstube, begann die Frühlingswanderung der Rehfelder Heimatfreunde in das Waldgebiet des „Dickmantels“.

„Dickmantel“ wird das Waldgebiet nördlich der Rehfelder Waldpromenade genannt. In diesem Gebiet, östlich der Rudolf-Breitscheid-Straße/Rehfelder Straße befinden sich  Reste eines Übungsgeländes der ehemaligen Sowjetarmee (Garnison Strausberg).

Kleine Bunker, Fahrzeug- und  Schützenstellungen sind heute noch, nach über 25 Jahren seit ihrer Herstellung, sicht- und begehbar.

Bürger von Rehfelde können sich noch gut an dieses Übungsgelände erinnern. Es war mit Verbotsschildern abgesichert, so auch an der Rehfelder Wald-promenade.

Zwischen den Stellungen und Bunkern  waren Telefonleitungen mit Feldtelefonen verlegt. Diese offen verlegten Leitungen waren auch mal „verschwunden“ und der örtliche ABV kam an die Rehfelder Schule um danach zu forschen (ZZ Christine Vogel).

Zeitzeuge (ZZ) Martin Heumer erinnert sich daran, mehrere Male eine Rohrverlegungseinheit der Sowjetarmee beobachtet zu haben. Diese trainierte das Verlegen von Rohrleitungen für den Treibstofftransport. Statt mit Diesel/Benzin wurde mit Wasser aus dem Herrensee geübt.

Nach dem Muster der hier abgebildeten Panzerstellung wurden die vorgefundenen Stellungen im Wald errichtet.

Den Wanderern erwartete recht kaltes Aprilwetter, aber die ca. 7 km waren nach ca. 2 Stunden – incl. Erläuterungen des Wanderleiters – recht schnell absolviert.

 

Interessant war auch der Rückweg durch ein sehr schönes Waldgebiet zur Heimatstube. Bei einer Tasse Kaffee wurde  das Erlebte gemeinsam vertieft.

Martin Tesky * April 2017

 

Wanderung Dickmantel