Öffnungszeiten + Eintrittspreise

Jeden 2. Dienstag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr. Sowie nach Vereinbarung.

 

Zu besonderen Anlässen/Veranstaltungen (lt. Werbung bzw. rechtzeitiger Information) und über tel. Rücksprache.

 

Der Eintritt ist kostenfrei (Eine kleine Spende ist gern gesehen).

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Heimatheft 1/2017

In der Schriftenreihe Rehfelder Heimathefte ist das Heft 1/2017 erschienen. Wieder haben die Autoren interessante und unterhaltsame Begebenheiten aus der Region entdeckt und für alle Rehfelder und Freunde der Heimatgeschichte aus Nah und Fern aufgeschrieben.

 

Heimatheft 1-2017

 

Aus dem Inhalt:

  • Ausgestellt in der Rehfelder Heimatstube
  • Aus unseren Gemeindedörfern
  • Heimatkundliche Impressionen
  • Wetterfahnen auf den Dächern der Dorfkirchen
  • Rehfelder Persönlichkeiten
  • Jubiläen, Termine
  • 500 Jahre Reformation in unserer Region
  • 15 Jahre Bildungsreihe Rehfelder Gespräche
  • Auf den Spuren der Löcknitz  - eine Radwanderung
  • Leserpost

 

Leseprobe:

 

Aus unseren Gemeindedörfern: Die Schmiede in Rehfelde-Dorf

 

Nach meinen Recherchen übernahm der Großvater des Johannes Friedrich Blänkner, der der Großvater meines Opas Paul Blänkner (1883 – 1971) war die Schmiede von dem Schmied Liepnitz. Über diesen sowie über die Stellung und Aufgaben des Dorfschmieds im 18. Jahrhundert findet man interessante Informationen in dem Buch „Rehfelde – Ein Dorf auf dem Barnim“ von Erika und Gerhard Schwarz.

Die Schmiede im Dorf befindet sich nun schon in 7. Generation im Besitz unserer Familie. Mein Vater Artur Blänkner (1918 – 1983) betrieb das Schmiedehandwerk gemeinsam mit meinem Großvater gewerbsmäßig bis zum Jahre 1960. Aber auch danach loderte das Schmiedefeuer weiter.

Mein Vater beschlug zum Beispiel in den60iger Jahren die Pferde der LPG, die vorher im Privatbesitz der Einzelbauern waren und die diese schweren Herzens in die Genossenschaft einbringen mussten.

Als Kinder schauten wir gern beim Pferdbeschlagen zu. Besonders erinnere ich mich neben dem handwerklichen Geschick und den manchmal sehr „wilden Gäulen“ an den intensiven Geruch von verbranntem Horn, der sich beim Anpassen der glühenden Hufeisen auf dem Hof ausbreitete.

 

Angelika Blänkner * 01.02. 2017