Öffnungszeiten + Eintrittspreise

Jeden 2. Dienstag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr. Sowie nach Vereinbarung.

 

Zu besonderen Anlässen/Veranstaltungen (lt. Werbung bzw. rechtzeitiger Information) und über tel. Rücksprache.

 

Der Eintritt ist kostenfrei (Eine kleine Spende ist gern gesehen).

Besucher:
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Museumstag 2020 online

 

 

 

Der Internationale Museumstag erfreute sich bisher großer Beliebtheit. 2019 beteiligten sich daran 1.980 Museen bundesweit mit über 4.700 Aktionen und boten den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Angebot. In diesem Jahr wird der Internationalen Museumstag am 17. Mai gefeiert und herzlich zu digitalen Museumsbesuchen eingeladen. 

Mehrere Veranstaltungen der Heimatstube Rehfelde sind nun bereits abgesagt bzw. ausgefallen. Zum Internationalen Museumstag ist aber  eine neue Sonderausstellung zum Thema „Märkisches Angerdorf Werder“ geplant und dieser Jahreshöhepunkt wird nicht wegfallen!  Die Ausstellung findet pünktlich, aber digital, ab dem  17. Mai 2020  auf dieser Internetseite statt.

 

Ausstellungsbegrüßung durch den Bürgermeister.

 

Liebe Rehfelderinnen und Rehfelder,

liebe Bürger von Werder,

 

es ist mir eine große Freude die erste digitale Online-Ausstellung der Rehfelder Heimatstube sehen (und eröffnen) zu können. In der schweren Corona-Pandemie ist der physische Besuch der Ausstellung leider nicht möglich. Umso schöner ist es dennoch einen Einblick erhalten und auf eine Ausstellung online zurückgreifen zu können. Zur Eröffnung heute,  am Internationalen Museumstag am 17. Mai, wird die Geschichte des Angerdorfs Werder, meinem Heimatort seit über 25 Jahren, präsentiert.

In akribischer und liebevoller Detailarbeit wurde Werder geschichtlich, geographisch und gesellschaftlich aufgearbeitet und mit unheimlich viel Bildmaterial zusammengetragen. Die Auswahl fiel dem Autor der digitalen Ausstellung sicherlich nicht leicht. Mein besonderer Dank gilt also Martin Tesky, dem Ortschronist der Gemeinde Rehfelde und Leiter unserer Heimatstube. In Zusammenarbeit mit einem kleinen Team von Zeitzeugen und mit dem Heimatfreund Helmut Georgi, dem Betreiber der Museums-Internetseite, konnte diese digitale Präsentation praktisch realisiert und nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Selbst als „alter Werderaner“ konnte ich in dieser Präsentation noch Neues bzw. Altes über Werder lernen und in Erfahrung bringen. Erst letztes Jahr wurde der Gedenkstein, unser örtlichen Berühmtheit Moritz Heimann in einer feierlichen Veranstaltung eingeweiht, worauf  wir Bürger aus Werder sehr stolz sind.

 

Der Macher und Autor dieser Ausstellung Martin Tesky sagte mir, dass die Geschichte von Werder sehr facettenreich, vielschichtig und teilweise noch unerforscht ist. Dieser Aufgabe stellt sich zurzeit der Werderaner Historiker und Chronist Dr. Kurt Gamerschlag, der wohl noch im Jahre 2020 eine neue umfangreiche Dorfchronik von Werder präsentieren wird.

Gespannt warten wir auf diesen Überblick und nun viel Freude bei der Betrachtung der 1. Online-Ausstellung.

 

LAUDATIO

Von Dr. Kurt Gamerschlag - Werder

 

„Das Märkische Angerdorf Werder“ -  Eine Ausstellung der Rehfelder Heimatstube zum Internationalen Museumstag am 17.05. 2020

 

Auf 76 Bild- und Text-Folien gibt der Ausstellungsleiter Martin Tesky eine spezielle Führung durch den Rehfelder Ortsteil Werder, – ein fast 800jähriges Angerdorf am Rande des Naturschutzgebiets „Rotes Luch“, das über die Jahrhunderte hinweg seinen Arbeitscharakter als „Bauerndorf“ zwar verloren hat, aber in seinem Aufbau und seinem Aussehen noch viel von seiner Geschichte sehen lässt.

Und auf´s Sehen dessen was ist kommt es an. Tesky führt den Besucher durch alle möglichen Ecken des heutigen Dorfes und seiner Umgebung, bietet auf Texttafeln Informationen zu einst und jetzt und lässt auch durch alte Fotografien manche Dinge „auferstehen“, die im Laufe der Zeit einfach verschwunden sind,  wie etwa eine alte Schmiede in der Dorfstraße, das Kriegerdenkmal auf dem Dorfanger, oder auch das Neubauernhaus der 50er Jahre auf dem Garzauer Weg, das man heute nur noch mit Mühe unter der modernisierten Form erkennt.

Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem „was ist“, seien es nun die Windkraftanlagen oder die Erdgaspipeline, die attraktiven neuen Wanderwege wie Liederweg und Jakobsweg, oder die schöne Naturlandschaft am Rande der „Märkischen Schweiz“. Kurze Texte erklären, wo nötig, immer wieder, wo man sich befindet und welche Geschichte der jeweilige Ort hat.

Die Corona-Epidemie hat die volle Ausstellung in der Heimatstube Rehfelde für einige Zeit leider nicht zugänglich gemacht. Der „virtuelle“ Ausschnitt gibt jedoch sowohl eine glänzende Einführung in das schöne Dorf für einheimische Rehfelder und Zinndorfer, die vielleicht lange nicht mehr dort gewesen sind, als auch eine grundlegende Orientierung für Neuankömmlinge und Touristen.

Wir wünschen der virtuellen Ausstellung und ihrer hoffentlich bald folgenden analogen Version den Erfolg, den sie verdient. Appetitanregend ist die Fotoserie allemal.

 

 

Zur Ausstellung "Märkisches Angerdorf Werder" online  hier anklicken  

 

 

Gästebuch:

Für die Onlinenutzer dieser Ausstellung wird ein Gästebuch eingerichtet. Hier können per E-Mail an die Heimatfreunde

Helmut Georgi oder

Martin Tesky    

kritische Hinweise, Meinungen und Vorschläge übermittelt werden. Die zu diesem Thema eingegangen E-Mails werden im Gästebuch übernommen.  

 

Presseinformation der Rehfelder Heimatstube:

 

Unter dem Titel "Märkisches Angerdorf Werder" wird am Internationalen Museumstag

am 17. Mai 2020 unter www.rehfelder-heimatstube.de eine Online-Ausstellung eröffnet.

Die zu diesem Thema langfristig geplante Sonderausstellung in der Kellergalerie des Rehfelder

Dorfmuseums wird somit nicht stattfinden. Die digitale Ausstellung bleibt bis Ende des Jahres 2020

im Netz.

 

Museumsverband Brandenburg E-Mail vom  20.05.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Internationale Museumstag 2020 ist vorbei. Wir haben ihn digital und auch vor Ort begleitet und hatten den Eindruck, dass die Aktivitäten der brandenburgischen Museen auf viel Resonanz gestoßen sind. Vor allem digital ist im diesen Jahr deutlich mehr in den sozialen Netzwerken und den Homepages der Museen passiert, als in der Vergangenheit. Das freut uns sehr! Und wir denken auch, dass dadurch die Museen eine große Reichweite erlangen konnten. Wie war Ihr Eindruck? Aus unserer Sicht waren auch die Videobotschaften der brandenburgischen Museen eine gelungene Aktion. Sie wurden von uns auf Instagram (https://www.instagram.com/museenbrandenburg/), Facebook (https://de-de.facebook.com/MuseumsverbandBrandenburg) und Twitter (https://twitter.com/museen_in_brb) gepostet und erhielten regen Zuspruch. Gefreut hat uns auch, dass viele Museen ihr Video über ihre Kanäle verbreitet haben. Alle Videos sind auch auf unserer Website einsehbar unter: https://museen-brandenburg.de/de/aktivitaeten/internationaler-museumstag/ Aber auch "analog" vor Ort kann der Museumstag als Erfolg angesehen werden. Die große Eröffnungsfeier im Ofen- und Keramikmuseum / HB-Museum in Velten musste leider ausfallen, aber das Museumsteam feierte trotzdem fröhlich in kleiner Runde mit Vertreterinnen des Museumsverbandes, des Deutschen Museumsbundes und des MWFK. Neugiereige Besucher*innen in kleiner Zahl fanden sich auch ein. Vor dem Hintergund der Coronapandemie war nicht zu erwarten, dass die Besucher*innen in großer Zahl herbei strömen. Um so mehr freut uns aber, dass über 80 brandenburgische Museen am IMT geöffnet hatten - was für ein schönes Zeichen in diesen schwierigen Zeiten! Welche Erfahrungen haben Sie vor Ort gemacht, wie viele Besucher*innen konnten Sie zählen? Auch hier interessiert uns Ihr Feedback sehr! Für uns und hoffentlich auch für Sie war der Museumstag der Startschuss für einen Neuanfang!

 

Mit besten Grüßen Ihr Team vom Museumsverband Brandenburg