- 27.07.2026 Kaffee - Radtour zur Sternwarte nach Liebenhof
- 17.06.2026 Rehfelder Heimatfreunde beim Tag der offenen Gärten mit dabei!
- 02.06.2026 Trauer um Dr. Kurt Gamerschlag
- 31.05.2026 Feldsteine & Orchideen - Radeln durch die Märkische Schweiz
- 22.05.2026 Im "Rehfelder Scheinwerfer" entdeckt - Rehfelder Runde im Mai
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Postfach 2024
Zisterzienser – Nachwort Manfred Ahrens – 23.12.2024
Scheinbar unbemerkt ging es bei der ersten Radlertour 2014 vonstatten, dass wir zu dieser Zeit schon auf den Spuren der Zisterzienser in unserer Region radelten.
2014 hieß es zur ersten Radtour „Auf der Spur der Steine“ auf der in der Gemeinde Oberbarnim 2012 eröffneten Oberbarnimer Feldsteinroute (OFR). Die Spur der Steine führte uns von Rehfelde zum nächstgelegenen Dorf auf der OFR nach Klosterdorf. Beide Dörfer, Rehfelde sowie Klosterdorf gehörten schon im Jahr 1247 zum Besitz des Klosters Zinna.
Wir haben damit unsere heimatkundlichen Radtouren im Jahr 2014 mit den Zisterzienserdörfern (Klosterdörfern) begonnen und diese 2024 nach mehr als 10 Jahren mit der Erkundung der gesamten Zisterzienserdörfer in unserem Tourenbereich auf dem historisch gewachsenen Barnim abgeschlossen.
In diesem Jahr führten Ziele unserer zahlreichen Touren wiederum zu Orten mit historischem Hintergrund. Insbesondere sollten aber die ehemaligen Zisterzienserdörfer auf dem Barnim näher in unsere Erkundungen einbezogen werden unter dem Motto „Freizeitradler erkundeten ehemalige Zisterzienserdörfer“.
Auf der ersten Tour am 16.05.2024 wurden die „südlichen“ Zisterzienserdörfer angeradelt. Der zweite Teil der Erkundungen zu den „nördlichen“ Zisterzienserdörfern erfolgte dann am 12.09.2024.
In Berichten[1] von Helmut Georgi, die auf der Homepage der Rehfelder Heimatfreunde zu finden sind, kann dieses nachgelesen werden.
Die Einteilung in südliche und nördliche Zisterzienserdörfer bezieht sich auf den Startpunkt der Radtouren von dem Rehfelde (Bahnhof) aus.
Und Historisch gesehen steht unsere Aufteilung ganz bewusst so da.
Die Zisterzienserdörfer (Klosterdörfer) des Klosters Zinna lagen allesamt auf dem Barnim. Erst mit der weiteren Verwaltungsentwicklung entstanden die Verwaltungskreise „der niederer und der obere Barnim“. Die Zisterzienserdörfer im südlichen Bereich lagen genauso wie die im nördlichen Bereich allesamt auf dem „oberen Barnim“. Erst mit der Verwaltungsreform bzw. deren Umsetzung im Jahre 1816 wurden die „südlichen“ Zisterzienserdörfer dem Kreis Niederbarnim zugeschlagen. Zu dieser Zeit existierten die Besitzungen des Klosters Zinna schon nicht mehr, sie waren durch die Säkularisation (1540/1553) aufgelöst und neuen Besitz-/Machtverhältnissen zugeführt. Die Güter/Besitzungen auf dem Barnim (oberer Barnim) eigneten sich die Hohenzollern an. Unter Herrschaft des Kurfürsten Joachim II. (1505-1571) begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte auf dem Barnim.
„Sämtliche Kreise des Regierungsbezirks werden durchgegangen. Zum Niederbarnimer Kreise soll aus militärischen Gründen das Amt Rüdersdorf[2] vom Oberbarnim, doch ohne das abseits gelegene Dorf Klosterdorf (nö. Strausberg), gelegt werden: Es ist der südlich von Strausberg bis zur Spree vorstoßende schmale Arm des Oberbarnimer Kreises um Rüdersdorf, Erkner, Werder usw. Militärische Gründe werden deshalb angeführt, weil die Etappenorte Dahlwitz und Vogelsdorf an der großen Chaussee von Berlin nach dem Osten sich bisher bei Truppenmärschen stets um Unterstützung an den benachbarten fremden Oberbarnimer Kreis hätten wenden müssen. Komme nun Rüdersdorf zum Niederbarnim, so seien diese schwierigen Verhandlungen ein für allemal überflüssig.“
Der Regierungsbezirk Potsdam war von 1815 bis 1945 ein Regierungsbezirk der preußischen Provinz Brandenburg.
Mit der „großen Chaussee“ ist die heutige Bundesstraße 1 zu verstehen.
Nachtrag zum Rehfelder Heimatheft Nr. 11- 2023
Im Heimatheft 11-2023, zur Geschichte des Rehfelder Backhandwerks, hat Martin auch die Mühle und Bäckerei Schliesser/Lemke in Hennickendorf genannt.
Das Wetter, fast frühlingshaft, hatte mich noch einmal zu einer Radtour gelockt. Meine Tour ging zunächst in Richtung Hennickendorf, Lange Dammwiesen, vorbei an dieser im Heimatheft genannten Mühle Lemke.
Einen Einkauf im Hofladen hatte ich zwar nicht geplant, doch die nebenan in einer Koppel grasenden Esel waren mir eine kleine Pause in der Nachmittagssonne wert. Ich stellt mein Fahrrad am Koppelzaun ab und beobachtet die Eselherde. Als ich mich später umdrehte, um meine Tour fortzusetzen, viel zufällig mein Blick auf das große Eingangstour zum Hof der Mühle. Über dem Torbogen viel mir ein Wandrelief auf, welches sich plastisch vom Wandhintergrund abhebt. Dieses Kunstwerk hatte ich bisher noch nicht gesehen, obwohl ich schon oft durch dieses Tor gegangen bin.
Auf einem zu Hause am PC vergrößerten Foto konnte ich eine Darstellung erkennen, in der (fast) unbekleidete Frauen die Entstehung des Brotes, vom Getreideanbau, Ernten, Mehlherstellung und Backen, zeigen.
Ich war später noch einmal im Hofladen und wollte etwas über dieses Kunstwerk erfahren. Leider ohne Ergebnis. Auch der Weg über Google hat bisher nichts gebracht. Schade.
Das Wandrelief zum Thema Getreide und Brotbacken hätte bestimmt auch gut in dieses Heimatheft gepasst.
Wer kann mehr über das Schmuckstück über dem Hoftor der Mühle Lemke berichten?
Helmut Georgi
Eggersdorf, den 28.11.2024
Wandern in Hennickendorf
Die Hennickendorfer Heimatfreunde übergaben zur Erinnerung an ihre Herbstwanderung, an die Heimatstube Rehfelde, ein Exemplar der "Wachtel" Heft 11/2024. Dort gibt es eine Beschreibung und Fotos über den Verlauf.
Heimatfreunde fotografieren besondere Gullideckel
links: Manfred Ahrens war etwas weiter weg.
rechts: Helmut Georgi war wieder westwärts unterwegs.


















